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Topspintennis neuer DRT-Textilausstatter
02.04.2009


Boris Krumm (li., Geschäftsführer Topspin GmbH) und DRT-Bundestrainer Christoph Müller besiegelten in Hürth bei Köln das Sponsoring für die Nationalmannschaften und Bundestrainer des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V.

Hürth. Der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) freut sich sehr über einen neuen Kooperationspartner. Das Kölner Unternehmen ‚Topspin – the Racket Company’ mit Sitz in Hürth wird ab sofort die deutschen Rollstuhl-Tennis-Nationalmannschaften der Damen, Herren und Junioren sowie die Bundestrainer mit Textilien ausstatten. Boris Krumm, Geschäftsführer der Marke Topspin, beobachtet die Entwicklung in der nationalen Rollstuhl-Tennisszene bereits seit langem: „Das, was die tennisbegeisterten Rollstuhlfahrer da abliefern, ist schon phänomenal“, so Krumm.

„Vor allem die Leistungen unserer Spitzenathleten sind nicht nur hoch anzuerkennen, sondern auch im höchsten Maß förderungswürdig. Rollstuhl-Tennis wird immer populärer - wir freuen uns sehr, dieser Erfolgsgeschichte mit unserer Marke ein weiteres Kapitel hinzufügen zu können“, so der Geschäftsführer der Topspin GmbH weiter. In Hürth wurde in diesen Tagen die Kooperation besiegelt. Bundestrainer Christoph Müller war vor Ort und selbstverständlich ebenfalls erfreut über das Sponsoring. „Ich kenne die Marke Topspin nun schon seit vielen Jahren und bin ein großer Fan von den innovativen Produkten. Den Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband und Topspintennis verbinden im Grunde zwei Sachen: Zum einen ein fast identisches Gründungsjahr (1987/88) und zum anderen jede Menge Visionen. Von einer guten Kooperation profitieren immer beide Seiten, das ist hier der Fall…“

 

Ein "neues, altes Hochgefühl dank Rolli...
12.01.2009

 

Bielefeld. Eigentlich war es ein Routineeingriff, aber als sich nach einer OP schließlich ein Morbus-Sudeck (CRPS I) am rechten Fuß entwickelte, wurden aus geplanten 3 Tagen an Gehhilfen inzwischen 17 Monate. Die Erkrankung – gekennzeichnet u.a. durch eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems – zwang Sabine Ellerbrock dazu, sämtliche sportliche Aktivitäten an den Nagel zu hängen: Dauerschmerzen, Bewegungseinschränkungen – an Hobbies wie Tennis, Surfen, Fußball oder Marathonlauf war nicht mehr zu denken, eine inzwischen lange Arbeitsunfähigkeit die Folge.

„Für mich war es schwer, die Erkrankung zu akzeptieren. Zum einen war und bin ich durch die Gehhilfen ständig auf fremde Hilfe angewiesen, zum anderen hat Sport für mich beruflich und privat immer einen großen Raum eingenommen, einen hohen Stellenwert gehabt. Die Lücke musste und muss ich erst einmal füllen lernen.“ Inwieweit die 33-jährige Sport- und Biologielehrerin nach Ausheilung der Erkrankung ihr Fach Sport wieder unterrichten und Trainertätigkeiten wieder ausüben kann, ist derzeit noch ungewiss. „Jeder Krankheitsverlauf ist individuell, eine Prognose abzugeben entsprechend schwierig. Klar ist nur, dass der Fuß nicht mehr so wird wie vorher und gerade laufintensive Sportarten nahezu utopisch sind.“ Auf diesem Grund suchte Sabine Ellerbrock nach einer Alternative „ihre Sportarten“ auch mit Handicap weiterführen zu können und kam – aufmerksam geworden durch Internet und Dank schneller Kontakte zu Edwin Kornel und Christoph Müller – schließlich zum Rollitennis. „Tennis war für mich am naheliegendsten da ich diese Sportart seit meinem 6. Lebensjahr betreibe, auch lange leistungsorientiert gespielt habe und einfach an dieser Sportart am meisten hänge. Von der Kreisklasse bis zur Regionalliga habe ich in allen Klassen aufgeschlagen, in einer Saison durfte ich sogar zu ein paar Spielen der Bundesligamannschaft des Bielefelder TTC mitfahren, kam dort aber nur in einem Doppel in Stuttgart zum Einsatz“. Weitere Spielstationen der Bielefelderin waren neben dem Post SV Bielefeld – dem Verein, bei dem sie das Tennis spielen erlernte – der Mindener TK, TC Rödinghausen und SV Brackwede. Zuletzt spielte sie in der 1. Damenmannschaft des TC Herford. Die ersten Tennisschläge im Rollstuhl ermöglichte Bundestrainer Christoph Müller, dem Sabine für sein Engagement sehr dankbar ist. „Obwohl mir gerade das Fahren mit dem Rolli noch Probleme bereitet, da ich im Alltag allenfalls für lange Strecken auf einen Rollstuhl angewiesen bin, war es ein echtes Hochgefühl wieder an einen Tennisball schlagen und sich mal wieder intensiver bewegen zu können. Es hat Riesenspaß gemacht, ich kann Christoph Müller nur danken, dass er ein erstes Training so schnell ermöglicht hat. Ich will in jedem Fall bei der Sache bleiben. Möglichkeiten mich zu verbessern, habe ich vor allem fahrtechnisch noch genug – dieses Verbesserungspotential und das Mehr an Lebensqualität durch sportliche Aktivität, motivieren mich umso mehr. Jetzt fehlt nur noch ein eigener Tennis-Rolli, damit ich nicht nur in Geldern sondern auch in Bielefeld spielen und trainieren kann“.

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DRS-Sportausschuss tagte in...
02.11.2008

Hannover. Christoph Müller vertrat am 1. November 2008 die Farben des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) bei der Sportausschussitzung des dt. Rollstuhl-Sportverbandes in Hannover. Kurzberichte aus den Fachbereichen, aktuelle Informationen aus dem Lehrbereich und ein Seminar für Öffentlichkeitsarbeit standen auf der Tagesordnung. "Man sieht in allen Fachbereichen, wie sich die Probleme und Strukturen ähneln", so Christoph Müller, der hofft, mit dem DRS-Referenten für Sport und Öffentlichkeitsarbeit, Anthony Kahlfeldt, Brücken bauen zu können.

Rollis beim TC Blau-Gelb Nümbrecht: Breitensport im Oberbergischen Land
30-31.08.2008

Nümbrecht. (chk) “Das nenne ich eine gelungene Premiere“, schwärmte nicht nur Turnierorganisatorin und Event-Managerin Regina Isecke vom 1. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup am 30./31. August 2008 auf der wunderschönen Tennisanlage des TC Blau-Gelb Nümbrecht. Eine rollstuhlgerechte Tennisanlage, die sich mit viel Liebe zum Detail prächtig herausputzte, ein gut gelaunter Bürgermeister der Gemeinde Nümbrecht, der sich von den sportlichen Leistungen der Rollis begeistert zeigte, allerbestes Wetter, eine erfahrene und kompetente Turniercrew, sowie ebenso fröhliche wie motivierte Rollis waren die Garanten für eine äußerst gelungene Breitensportveranstaltung.

„Unser Ziel ist es, mit unserem neu geschaffenen Turnierangebot so genannte Breitensportler zu motivieren, gemeinsam in völlig entspannter Atmosphäre einen tollen Event zu erleben“, betont die frühere Weltklassesportlerin Regina Isecke, die sich mit ihrer Firma auch in Zukunft auf den Breitensport konzentrieren möchte. Gleichwohl hatte sie eine hochkarätige Turniercrew an ihrer Seite, die von der Organisation über das Marketing bis hin zur PR- und Medienarbeit eines ITF-Turniers würdig gewesen wäre. DTB-Oberschiedsrichter Carsten Nothnick, der normalerweise auf hochklassigen Preisgeldturnieren im Fußgängerbereich im Einsatz ist, lobte die Nümbrechter Pilotveranstaltung: „Mein Aufgabengebiet als Oberschiedsrichter war selbstverständlich auch an diesem Wochenende unverändert, was jedoch dieses Turnier von anderen Events unterscheidet, ist die ungezwungene und lockere Atmosphäre – und das trotz aller Sportlicher Rivalität, denn verlieren wollte selbstverständlich auch hier in Nümbrecht niemand“, so Nothnick.
Vor den Augen zahlreicher interessierter Zuschauer, Partner und Sponsoren standen sich zwei Tage lang Spielerinnen und Spieler völlig unterschiedlichen Alters und vor allem unterschiedlicher Spielstärke im Einzelwettbewerb gegenüber, im Anschluss an die erste Einzel-Spielrunde wurden dann die Doppelpaarungen ausgelost. „Eine feste Zuordnung wollten wir bewusst nicht, für die Paarungen sollte sich Kollege Zufall verantwortlich zeigen“, so Isecke, die folgerichtig dann auch die buntesten Pärchen auf die Courts rufen durfte.

Im Halbfinale des Einzelwettbewerbes traf in der oberen Hälfte der Bochumer Uwe Rasche auf den Lüner Youngster Nick Nobbe. Rasche, der zuvor im Viertelfinale etwas überraschend seinen Vereinskollegen Egon Hinz besiegen konnte, gewann im Duell der Generationen klar und deutlich mit 6:1, 6:1. Im zweiten Semifinale setzte sich der amtierende Deutsche Juniorenmeister, Jonas Kowalski aus Geldern, gegen Frank Kutscher aus Düren durch. Nachdem Kowalski den ersten Durchgang mit 6:2 für sich entscheiden und auch im zweiten Satz gleich mit 2:0 davon ziehen konnte, zeichnete sich eine eindeutige Angelegenheit ab. Kutscher aber kämpfte sich in die Partie und führte dank seiner couragierten Spielweise plötzlich mit 4:3, ehe der leicht favorisierte Kowalski die Partie dann doch noch mit 6:4 zu seinen Gunsten entschied. Der junge Mann aus Geldern war es dann auch, der sich mit einem Zweisatzerfolg über Rasche den Turniersieg holte. Doppelchampions wurden in Nümbrecht Nick Nobbe und Thomas Reiche durch einen Finalsieg über Frank Kutscher und Uwe Rasche.

Am Ende eines wunderschönen Rollstuhl-Tennis-Wochenendes sah man dann allseits glückliche Gesichter. Der TC Blau-Gelb Nümbrecht gab der Turnierorganisatorin spontan die Zusage für den 2. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup 2009 und will sich darüber hinaus dauerhaft dem Rollitennis öffnen. Bundestrainer Christoph Kellermann will hierbei gemeinsam mit Regina Isecke gerne hilfreich zur Seite stehen. Eine gezielte Demonstrationsveranstaltung der Sportart Rollstuhl-Tennis beim TC Blau-Gelb sowie eine Schulung der örtlichen Vereinstrainer sind bereits angedacht.

Philosophie stimmt überein: UPS sichert weitere Kooperation zu...

Regina Isecke richtete ihren abschließenden Dank an den Schirmherrn der Veranstaltung, Bürgermeister Bernd Hombach sowie an die Turniercrew um Silke Wiemann, Bärbel Savelsbergh, Carsten Nothnick, Dietmar Stratmann und das Medienbüro BREAK4.de. Christian Messerschmidt, Geschäftsführer UPS Transport GmbH und einer der Hauptsponsoren des ersten Breitensportturniers von Regina Isecke, sieht seine Firmenphilosophie „Partner und Nachbar für Mitarbeiter und Menschen“ im Gesamtkonzept der Turnierausrichtung glänzend umgesetzt und sicherte der Veranstalterin auch für die Zukunft Unterstützung zu. Rollstuhl-Tennis ist Faszination – seit dem vergangenen Wochenende auch bei zahlreichen neuen Sponsoren, Partnern und speziell im oberbergischen Land – beim TC Blau-Gelb Nümbrecht.

www.regina-isecke.de/
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Mission erfüllt! Rot-Weiß Kempen ist die neue Heimat der kleinen Martha?
18.08.2008

Kempen. Bundestrainer Christoph Müller kehrte rundum zufrieden von seinem Trip zum TC Rot-Weiß Kempen zurück. Mission erfüllt? "Mehr als das", freute sich der Krefelder. "Wir haben in Kempen mit unserer Demonstration offene Türen eingerannt. Die Hilfsbereitschaft dort ist enorm, besonders danke ich dem Trainerkollegen Stefan Geist, der uns enorm unterstützt hat und dies auch in Zukunft tun wird!"

Alles drehte sich irgendwie an diesem Tag um die junge Martha, jenem kleinen Mädchen, das erst vor wenigen Tagen ihren Erstkontakt mit dem weißen Sport hatte. Unterstützt wurde der Bundestrainer von Nationalspielerin Nora Sommerfeld aus Düsseldorf und dem amtierenden deutschen Juniorenmeister Jonas Kowalski aus Geldern.
"Marthas Heimverein, der TV Süchteln, wo auch ihre Mutter Mitglied ist, begann bereits nach zwei Übungseinheiten mit dem talentierten DRT-Nachwuchs darüber zu diskutieren, wie das mit den Gastgebühren zu handhaben sei", zeigte sich Christoph Müller enttäuscht über die schwache Bereitschaft zur Kooperation in Punkto Rollstuhl-Tennis. "Umso mehr freue ich mich, in Stefan Geist einen weiteren Tennisverrückten gefunden zu haben, der sich voll und ganz in den Dienst der Sache stellt!" Innerhalb einer Woche hatte Geist die erforderlichen Notwendigkeiten zusammengestellt, um Martha ein sportliches Zuhause zu geben. Die Bäckerei Hoenen engagiert sich finanziell, Martha wird in das Turnierteam 'Teamgeist' aufgenommen, bekommt Trainingszuschüsse und kann am Wochenende umsonst die Tennishalle benutzen. Noch dazu wird der TC Rot-Weiß Kempen Mitglied im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband. Auch Nora Sommerfeld zeigte sich begeistert vom Talent der kleinen Martha: "Wahnsinn! Sie ist super beweglich! Was für ein Talent! Da muss ich in ein paar Jahren richtig aufpassen..."

www.drt-verband.de
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Bundestrainer Müller mit neuem Schützling...
17.08.2008

Viersen. Damen-Bundestrainer Christoph Müller hat 'Nachwuchs' bekommen. "Vor circa drei Wochen sah ich ein junges Mädchen im Schwimmbad. Es saß im Rollstuhl und ich fragte nach dem Grund: Spina bifida. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass ihre Mutter auch Tennis spielt. Die kleine Martha, so heißt das Mädchen, spielt in Bonn Rollstuhl-Basketball. Selbstverständlich haben wir uns zum Tennisspielen verabredet", beschreibt Christoph Müller den Erstkontakt.

Am gestrigen Sonntag (17. August 2008) war es dann so weit! Knapp zwei Stunden beschäftigte sich der Bundestrainer mit der kleinen Martha und zeigte sich anschließend begeistert. "Martha ist sehr gut mobil, hat Spaß an der Bewegung und sogar schon einen eigenen Schläger mitgebracht!", so Müller freudestrahlend. So haben die beiden gleich in den ersten Übungseinheiten alle Schläge durchgespielt, vom Grundschlag bis zum Aufschlag. Die 8-Jährige wird nun ihren beiden bisherigen Hobbies Trampolin und Basketball ein drittes in ihrer 'Akte' führen: Tennis! Mutter Sandra freut sich jetzt schon, bald mit ihrer Tochter Bälle über das Netz schlagen zu können.

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www.Rheinische Post.de
www.Westdeutsche Zeitung.de
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Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup 2008:
„Gemeinsam einen tollen Event erleben!“


Nümbrecht. Ende August startet die Erstauflage des ‚Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup’. Hierbei handelt es sich um eine Turnierveranstaltung, die speziell für den Breitensport ausgelegt ist. Im Damen- und Herren-Einzel, sowie im Doppel geht es zwei Tage lang um wertvolle Sachpreise und Pokale. Wie es sich für eine Breitensportveranstaltung gehört, steht der sportliche Erfolg bei diesem Event allerdings eher weniger im Vordergrund, vielmehr soll das Miteinander gefördert werden. „Gemeinsam einen tollen Event erleben“, gibt die Initiatorin des Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup, Regina Isecke, die Marschroute vor. Isecke hat organisatorisch wieder einmal ganze Arbeit geleistet und zahlreiche Partner und Sponsoren um sich geschart, um allen Teilnehmern ein attraktives und schönes Wochenende zu bieten.

Der TC Blau-Gelb Nümbrecht und das angrenzende Nümbrechter Park-Hotel liefern die perfekte Location für diese Premierenveranstaltung. Für ein vergleichsweise bescheidenes Startgeld in Höhe von 70 Euro (inklusive einer Übernachtung im Vier-Sterne-Park-Hotel Nümbrecht und Verpflegung während der Turniertage) können sich interessierte Rollstuhl-Tennisspieler für den 1. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup 2008 einschreiben. Die frühere Weltranglistenspielerin und Paralympics-Dritte, Regina Isecke, zweifelt keine Sekunde am Erfolg ihres Turniers: „Turnierangebote auf Breitensportebene sind – nicht nur in Deutschland – rar. Der 1. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup wird der Startschuss sein für eine lange und erfolgreiche Turnierserie für Nicht-Leistungssportler.“

Bundestrainer zu Gast in Nümbrecht...

Zwei 'prominente' Gäste werden der Veranstaltung in Nümbrecht ebenfalls beiwohnen: Christoph Kellermann (Bundestrainer Herren) und Christoph Müller (Bundestrainer Damen) packen nicht nur in der Turnierorganisation mit an, sie stehen Interessierten und Journalisten auch während der Turniertage vor Ort Rede und Antwort. „Ich bin froh und stolz, diese beiden engagierten Coaches an meiner Seite zu haben, denn mit ihrem enormen Fachwissen werden sie ganz sicher zum Erfolg des Turniers beitragen können. Selbstverständlich werden die Nationaltrainer allen Teilnehmern auch wertvolle Tipps mit auf den Weg geben“, betont Regina Isecke. Schirmherr der Veranstaltung ist im Übrigen Nümbrechts Bürgermeister Bernd Hombach. „Ich bin überzeugt davon, dass das Turnier bei uns in Nümbrecht bestens aufgehoben ist“, so der erste Bürger des Kurorts. „Es ist mir eine große Ehre, Schirmherr dieser Veranstaltung zu sein und hoffe schon jetzt auf eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.“ Besonderen Dank richtet die Organisatorin Regina Isecke schon im Vorfeld an Klaus-Dieter Huppertz, „ohne dessen Engagement das Turnier gar nicht möglich wäre!“ Turnierdirektor ist Carsten Nothnick (DTB), der die regeltechnischen Fäden in der Hand hält und bei den Rollstuhl-Tennisspielern bereits von zahlreichen nationalen Meisterschaften bekannt ist. Anschlag ist am Samstag, den 30. August ab 13 Uhr, am finalen Sonntag werden dann ab 9 Uhr die Finalspiele ausgetragen. Die Programmhefte sind im Druck, die ersten Turnierposter sind verteilt, Regina Isecke hat gemeinsam mit ihrem fleißigen Team die Hausaufgaben gemacht.

Athleten in den neuen Bundesländern - Thüringen ein herzlicher Gastgeber 23.07.08

Tambach-Dietharz. (chk) Der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) war am vergangenen Wochenende zu Gast beim Thüringer Tennis-Club Tambach-Dietharz. Im Rahmen seines 10-jährigen Vereinsjubiläums freuten sich die Gastgeber sehr, den nationalen Verband, der Teile seiner Damen- und Herren-Nationalmannschaft sowie seinen fast kompletten Nachwuchskader im Herzen Deutschlands zusammenzog, um einen Leistungslehrgang abzuhalten, zu Gast zu haben.

Dass jeder Bereich der Tennisanlage mit dem Rollstuhl nahezu problemlos erreicht werden kann, genossen die Athleten sehr. Hiervon hatte sich Herren-Bundestrainer Christoph Kellermann (Waltrop-Elmenhorst) schon vor einigen Monaten bei seinem Blitzbesuch in Thüringen ein Bild machen können. Der TC Tambach-Dietharz, der Mitglied im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband ist, bekam daraufhin den Zuschlag von DRT-Präsident Edwin Kornel für die Austragung dieses Lehrgangs, dessen abwechslungsreichen Inhalte von Kellermann und seinem Kollegen Christoph Müller (Krefeld/Damen-Bundestrainer) wie immer individuell auf die Spielerinnen und Spieler zugeschnitten wurden. Dass das wechselhafte Wetter den Rollis zwischendurch immer wieder mal einen Strich durch die Rechnung machte und die Coaches zur Improvisation zwang, konnte der guten Stimmung vor Ort keinen Abbruch tun. „Wir haben uns nach Kräften bemüht, perfekte Bedingungen für unsere Rolli-Gäste zu schaffen, aber auf das Wetter hatten wir leider keinen Einfluss“, so Klaus Nolden, Macher beim TC Tambach-Dietharz, der auch im kulturellen Bereich für den DRT-Tross einiges vorbereitet hatte. So stand beispielsweise ein Kurztrip zum weit und breit größten freistehenden Kletterfelsen der Region, auf dem Programm, das Ganze idealerweise nur wenige Gehminuten von der Tennisanlage entfernt.
Fazit: Der DRT gastierte erstmalig in den neuen Bundesländern, die Bundestrainer formten ihre Kaderspielerinnen und –spieler wieder ein Stückchen mehr zur Einheit und der TC Tambach-Dietharz bewährte sich als guter Gastgeber. Noch vor Ort blickte die DRT-Delegation allerdings schon nach vorn: Für die Damen und Herren stehen schon in der kommenden Woche die nächsten ITF-Turniere an und die Junioren treffen sich in gut einer Woche zum Internationalen Jugend-Camp in Utrecht. Der DRT selbst bereitet sich auf die ARAG German Open, einem ITF3-Turnier vom 25. bis 28. September in Essen vor. Dieses Turnier ist Teil der NEC ITF-Wheelchair Tennis Tour, sportlich gesehen ohne jeden Zweifel das nationale Highlight des Jahres.


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World Team Cup: Damen sichern Platz 10, Herren sorgen für erhofften Aufstieg

Cremona. Beim diesjährigen INVACARE World Team Cup im italienischen Cremona konnten sowohl die deutschen Damen als auch die deutschen Herren ein zufrieden stellendes Fazit ziehen.

Die Damen (Katharina Krüger, Nora Sommerfeld, Linda Wagemann) belegten einen hervorragenden zehnten Platz und sind demzufolge direkt für den World Team Cup 2009 in Nottingham qualifiziert und die Herren (Steffen Sommerfeld, Sven Hiller, Peter Seidl) nutzten ihre unerwartete Chance zum Wiederaufstieg in die World Group One durch einen 2:0-Sieg über die Gauchos aus Argentinien.

"Unsere Herren boten hierbei eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung und sind völlig zurecht aufgestiegen", so ein zufriedener Bundestrainer Christoph Müller, der beide National-Teams vor Ort betreute.

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Krüger zum vierten und Sommerfeld zum ersten Mal Deutscher Rolli-Meister 27.05.2008

Düsseldorf. Die 21. Deutschen Meisterschaften im Rollstuhl-Tennis sind Geschichte. Bei besten äußeren Bedingungen konnten die diesjährigen Titelkämpfe durchgeführt werden, gegen 16 Uhr konnte DRT-Präsident Edwin Kornel dann Athleten und Offizielle zur Siegerehrung auf den Center-Court bitten. Er dankte der fleißigen Turnierleitung um Lokalmatador Jochen Pickert und den all gegenwärtigen Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann, sowie dem gastgebenden Düsseldorfer Hockey Club 1905 e.V., der dem DRT seine Bereitschaft zur Kooperation für 2009 ebenso zusicherte, wie Rainer Homberg von der Sparda-Bank West eG. "Wir haben die nationalen Meisterschaften nun zum vierten Mal begleitet, fünf Mal müssen es mindestens sein", so Homberg unter dem Beifall der Zuschauer und Athleten.

Katharina Krüger avanciert bei den Deutschen Meisterschaften zur Seriensiegerin. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die Berlinerin das Finale um den nationalen Einzeltitel für sich entscheiden. Im Finale schlug sie ihre Dauerkontrahentin Nora Sommerfeld aus Düsseldorf mit 6:4, 7:5. Sommerfeld konnte die Chancen, die sich ihr boten, schlussendlich nicht nutzen, beendete die mit vielen hochklassigen Ballwechseln gespickte Partie mit einem Doppelfehler. Bei den Herren kam es zum erwarteten Finale zwischen den beiden besten deutschen Rollstuhl-Tennisspielern Steffen Sommerfeld (Berlin) und Peter Seidl aus Passau. Sommerfeld behielt in einer taktisch gut geführten Begegnung mit 6:4, 6:2 die Oberhand und sicherte sich demzufolge erstmals den deutschen Meistertitel. Die Breitensportklasse konnte Egon Hinz im rein Bochumer Finale mit 6:4, 6:2 gegen Florian Hollerbach für sich entscheiden. Beide Routiniers setzten sich gegen den DRT-Nachwuchs durch. Bei den Junioren wurde Jonas Kowalski aus Geldern seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Im Endspiel ließ er dem Mannheimer Dominik Lust beim 6:0, 6:0 keine Chance. Das Spiel war aber enger, als es das Ergebnis aussagt. In der Doppel-Konkurrenz konnte Steffen Sommerfeld dann das Double perfekt machen. An der Seite von Peter Seidl besiegte der Hauptstädter die Kombination Pedro Krümmel/Sven Hiller (Stuttgart/Berlin) mit 6:2, 6:1.

Einen Sonderpreis gab es für den jüngsten Neueinsteiger Nick Nobbe aus Lünen-Bergkamen. Er spielte die Juniorenkonkurrenz sowie das Breitensport-Einzel und Herren-Doppel und war auch außerhalb der offiziellen Matches nicht vom Platz zu kriegen. "Wir ehren mit diesem Sonderpokal das außergewöhnliche Engagement junger Nachwuchssportler", so Rainer Homberg von der Sparda-Bank West eG. Der Preis soll Ansporn und Motivation zugleich sein, auf dem Weg den etablierten Profis nachzueifern.

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Rollstuhltennis Show im HSV -22.05.2008

Krefeld. Die 21. Deutschen Meisterschaften im Rollstuhl-Tennis werden vom 23. bis 25. Mai in Düsseldorf ausgetragen. Der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) ist dann einmal mehr unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Düsseldorfer Hockey Club 1905 e.V. zu Gast.
Im Zuge der Vorbereitung trafen sich einige Spieler auf der Heimatanlage des Bundestrainers Christoph Müller in Hüls, um die Faszination mit dem Umgang 3er Sportgeräte, Ball, Schläger und Rollstuhl, zu demonstrieren: Nora Sommerfeld, Deutschland`s Nr.2 und aktuelle Weltranglistenposition 52, Michi Mertel, ehemaliger  Deutscher-Junioren Meister, Linda Wagemann, Deutschland`s Nr.3 und Jonas Kowalski, deutscher Meister der Einsteigerklasse und frisch gebackener Bavarian Open Junioren Sieger gaben Einsichten in den Rollstuhltennissport.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten interessiert,  Training, Show und Spaß, und als Christian Höpert, Spieler der erfolgreichen Herren 50 aus der Verbandsliga die ersten Versuche startete, wurden allen bewußt, wieviel Geschick man an den Tag legen muß, um überhaupt einen Ball zu treffen bzw. ihn zu erreichen.

Christoph Müller hofft, mit dieser Aktion einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan zu haben! Ziel des Verbandes und dessen Funktionäre ist es, Rollstuhl-Tennis vollständig in die hiesige Tennislandschaft zu integrieren, denn: Rollstuhl-Tennis ist Tennis. Und Rollstuhl-Tennis ist Faszination. Die Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht, sie spendeten reichlich Applaus und bekamen im Nachgang von den Experten alle Fragen beantwortet.

 

Training beim HTC Blau Weiß Krefeld 20.05.2008

Krefeld. Michael Mertel, ehemaliger deutscher Meister der Junioren, ist zu Besuch bei Deutschlands Nummer 2 Nora Sommerfeld und nutzte die Chance eines gemeinsames Training

 

Tennis aus Rädern. AHW sponsort Bavarian DRT Open und die German Open 2008

Nürnberg. Schnelle Reifen, spannende Matches und eine hohe internationale Beteiligung erwarten die Zuschauer der AHW Bavarian DRT Open 2008 vom 15. bis 18. Mai in Nürnberg. Das Besondere: Dieses Turnier des Deutschen Rollstuhltennisverbandes zählt für die Qualifikation zu den Paralympics. Sogar chinesische Athleten haben sich zu diesem hochrangigen Sport-Event angekündigt. Zudem sind Teilnehmer aus vierzehn Nationen gemeldet, die nicht nur um Weltranglistenplätze und Preisgeld kämpfen, sondern auch um sich die noch fehlenden Punkte für Peking zu sichern. Die AHW Bavarian DRT Open finden bereits zum 6. Mal statt und sind Teil der NEC Wheelchair Tennis Tour der ITF, International Tennis Federation, London, bei der 125 Turniere dieser Art weltweit durchgeführt werden. „Wir freuen uns sehr darüber, einen so bedeutenden Wettkampf zu sponsern“, erklärt Thomas Krämer, Geschäftsführer der AHW Capital Management GmbH, „Rollstuhltennis ist ein faszinierender Sport, den wir gerne unterstützen. Denn die Kontinuität, die hinter diesen Spitzenleistungen steht, passt zu uns“, fügt er hinzu. Seit Anfang 2008 engagiert sich der Anbieter von Investmentfonds aus Krefeld für den Deutschen Rollstuhltennisverband. Ein weiteres Highlight, das auch vom Finanzdienstleister unterstützt wird, sind die German Open vom 25. bis 28. September 2008 in Essen.

 

Grosser Charity Tag am 26.04.2008

Viele, viele Promis, reichlich Zuschauer und Super-Wetter....

1. Charity-Day auf der Tennis-RANCH war ein großartiger Erfolg…

 Am vergangenen Samstag (26. April) gaben sich auf der Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst Stars und Zuschauer gleichermaßen die Klinke in die Hand. Jede Menge prominente Mitstreiter und zahlreiche Zuschauer wollten dabei sein, als der Startschuss zur 1. Breakchance-Charity-Veranstaltung zu Gunsten der lokalen Rollstuhl-Tennisszene fiel. RANCH-Betreiber und Bundestrainer Christoph Kellermann hatte gerufen und alle waren sie gekommen. Allen voran natürlich die ehemalige Eiskunstlauf-Weltklassesportlerin und heutigen Schauspielerin Tanja Szewczenko, die mit ihrer Popularität ganze Heerschaaren von begeisterten Kids auf die Anlage zog und deren Herz im Sturm eroberte.

Programmübersicht vergößern

 In der Tat war die Liste der Stars, die die Tennis-RANCH samt der guten Idee unterstützen wollten lang: Tennis-Star Anna-Lena Grönefeld machte eine Reihe von Sponsoren stolz, als sie sich knapp drei Stunden lang an deren Seite für Doppelmatches zur Verfügung stellte...


Christoph Müller, Bundestrainer Damen Deutscher Rollstuhl-Tennis-Verband: "Benefiz - etwas Gutes tun - helfen. Das alles ist heute gewiss keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen wie dich und dein Helferteam in dieser zum Teil doch sehr egoistischen Gesellschaft überhaupt noch gibt. Das Herz sprechen zu lassen und persönliche Dinge hinten anzustellen, das sind die Hauptvoraussetzungen, damit solche Projekte wie 'Breakchance' zum Erfolg werden. Du bringst das alles mit und hast meinen Respekt..."

„Tanja ließ es sich nicht nehmen, an der Seite ihrer TV-Kollegen aus "Alles was zählt" und "Unter uns"selbst in den Rollstuhl zu steigen, um gleich vor Ort eigene Erfahrungen  unter fachlicher Anleitung vom Damen Bundestrainer Christoph Müller im Umgang mit dem Stuhl zu sammeln“, freute sich Kellermann über den lockeren Umgang der Stars mit dem Behindertensport.

Nach Ihrem Feierabend fanden noch die 1-Live- Radiomoderatoren Olli Briesch und Michael Imhof den Weg zur RANCH und nahmen sich Zeit für einen netten Plausch..vielleicht gibt es demnächst auf dem Sender etwas zu hören...

Alles was zählte’ waren jedoch die Rollis, die aus Lünen, Selm, Hamm, Geldern, Krefeld, Düsseldorf und Hameln angereist waren und gemeinsam mit der Schirmherrin Regina Isecke und Damen-Bundestrainer Christoph Müller eindrucksvoll demonstrierten, wie das Spiel mit Ball, Schläger und Stuhl funktioniert. Sie alle waren die eigentlichen Stars des Tages. Regina Isecke, ehemalige Olympia-Siegerin, Welt- und Europameisterin und 11-fache Deutsche Meisterin, unterstrich die Wichtigkeit dieser Veranstaltung: „Eine mit so viel Herz und Leidenschaft vorbereitete Charity-Initiative ist in Tennis-Deutschland einmalig. Ich bin stolz dabei gewesen zu sein und freue mich auf die Weiterführung dieser Idee, denn der 1. Charity-Day war ja erst der Anfang von allem.“

Danke an HEAD

Anläßlich der Tombola beim 1. Charity-Day  auf der Tennis Ranch zeigte sich HEAD spendabel und stiftete Tour Team Combis, Travel Bags, Tour Team Taschen und diverse Saiten.

Veranstalter Christoph Kellermann nahm diese dankend an.

www.head.com

Meet and Greet


mit Dirk Hordoff, Trainer und Manager u.a von Janko Tipsarevic, Rainer Schüttler, Michael Berrer und Lars Burgsmüller.

mit Rambod Pourziai, Chef der Tennisschule Rambos Tennis Acadamy und langjähriger Freund.

mit Dirk Köster vom Unternehmen AHW, unter anderem Premium Sponsor des DRT.

www.ahw.de

Die 1-Live- Radiomoderatoren Olli Briesch und Michael Imhof

Die Drei von der Schubkarre

Über den Beruf zu Freunde geworden: Rambod Pourziai, Christoph Kellermann und Christoph Müller bei der Vorbereitung auf der Tennis Ranch.

Weitere Impressionen

Lagebesprechung

Showmatch Marc-Kevin Goellner gegen Tim Richter

Müller in Aktion

Regina Isecke, ehemalige Olympia-Siegerin, Welt- und Europameisterin und 11-fache Deutsche Meisterin, unterstrich die Wichtigkeit dieser Veranstaltung: „Eine mit so viel Herz und Leidenschaft vorbereitete Charity-Initiative ist in Tennis-Deutschland einmalig. Ich bin stolz dabei gewesen zu sein und freue mich auf die Weiterführung dieser Idee, denn der 1. Charity-Day war ja erst der Anfang von allem.“

Kollege, Freund und Ausrichter der 1. Charity --Christoph Kellermann

Tanja Szewczenko tauschte gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Mikkeline Kirkgaard das Eis unter ihren Füßen mit dem Beachsand, denn an der Seite der Beach-Tennisprofis Sven Bendlin und Matze Ruthmann eröffneten sie feierlich den auf der Tennis-RANCH neu angelegten Beachsportplatz.

Hans Tilkowski, Christoph Dabrowski, Dennis Grote und Markus Brzenska besetzten die Autogrammtische nonstop, sie sorgten am späten Abend für das abschließende große Highlight, als sie zur Titelmelodie des aktuellen Sportstudios den Center Court betraten.
„Ich bin dankbar, lieber Christoph, dass ich auf die Tennis-RANCH in Elmenhorst kommen darf, um endlich einmal zu erzählen, dass der Ball 1966 nicht hinter der Linie war“, bemerkte Torwart-Legende Hans Tilkowski auf die Frage des Gastgebers, ob das Wembleytor, denn nun wirklich eines war. „Die Engländer haben das Fair Play erfunden, wir Deutschen haben es damals praktiziert und uns als faire Verlierer präsentiert.“

Mit Soap-Star Igor Dolgatschew verließ der letzte geladene Star gegen 0 Uhr die RANCH. Satte acht Stunden verbrachte er in Elmenhorst. „Ich habe einen behinderten Freund, der es sogar schon bei den Paralympics bis auf`s Treppchen gebracht hat“, verriet der Teenie-Schwarm, „deshalb habe ich zu dem heutigen Tag eine ganz besondere Beziehung!“

Autogrammjäger

Ranch Girl Tippi mit Christoph und Christoph

Christoph Müller bewundert die selbstgemachten Pokale des Sponsoren - Turnieres der Künstlerin Ute Kellermann

www.artreality.de

Falls ich ( und meine Bekannten wissen was ich meine ) irgendwann mal tanzen lernen möchte, dann in der Tanzschule Falk, beim Chef Klaus Schwartz, so einen Menschen muß man kennenlernen!!
Meine Generation kennt noch Dalli, Dalli : ich bin der Meinung, der ist SPITZE

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DRT mit Herren-Nachwuchsteam - ITF-Vertreter Bullock begeistert - 07.04.2008

Nürnberg. Einen großartigen Erfolg vermeldete der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) vom Nachwuchslehrgang in Nürnberg. "Erstmals konnten wir einen Nachwuchslehrgang mit einem kompletten Juniorenteam bestreiten", freute sich Nachwuchs-Bundestrainer und Jugendbeauftragter Christoph Müller über drei Tage intensiven Trainings mit fünf engagierten Junioren. Assistiert wurde Müller von Herren-Bundestrainer Christoph Kellermann und DRT-Trainer Rambod Pourziai.

Teilnehmer an diesem kurzweiligen Intensivtraining, in dem besonderes Augenmerk auf die Fahrschulung und Mobilität gelegt wurde, waren Marcus und Max Laudan (Berlin), Jonas Kowalski (Geldern), Dominik Lust (Mannheim) und Nick Nobbe (Lünen-Bergkamen). "Dem deutschen Rollstuhl-Tennis bietet sich durch diese engagierte Truppe eine neue, sehr positive Perspektive", freute sich auch DRT-Präsident Edwin Kornel. Dies sah auch Mark Bullock von der International Tennis Federation (ITF) so. Bullock war eigens nach Nürnberg angereist, um sich im paralympischen Jahr vor Ort einen Eindruck von den Bavarian Indoor Open zu machen.

"Es ist großartig, hier derart viele talentierte Jugendliche zu sehen, die von motivierten Coaches intensiv betreut werden", so Bullock, der dem Verband spontan eine Option auf ein offizielles ITF-Nachwuchsturnier anbot. "Wir werden das prüfen und überlegen, ob wir einen solchen Wettkampf schon im Mai beim ITF-Turnier in Wendelstein anbieten können", freute sich Kornel gemeinsam mit den Bundestrainern über diese Offerte. Kellermann und Müller nutzten den Besuch Bullocks für intensive, zukunftsweisende Gespräche.

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C. Müller trifft R. Pourziai - 17.03.2008


Rambod wird Christoph bei den Florida Open vertreten ( 7.4-13.4 ), zwecks einer Lagebesprechung traf man sich in Düsseldorf.

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Bavarian Indoor Open 2008 Junioren-Lehrgang parallel zum Turnier...

Nürnberg. Die Paralympics im September 2008 in Peking werfen ihre Schatten voraus. Die Bavarian Indoor Open als Noname-Turnier 2006 vom damaligen Innenminister Bayerns Dr. Günther Beckstein persönlich eröffnet, wurde von der ITF, International Tennis Federation, London 2007 in die „Internationale NEC Wheelchair Tennis Tour“ aufgenommen und bereits 2008 gleichrangig mit den Bavarian DRT Open in Wendelstein und den German Open in Essen als ITF 3 Kategorie eingestuft. Die hierbei von der ITF vorgegebenen Limits der Setzlisten wurden sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren überschritten, so dass, um niemanden abweisen zu müssen, bei der ITF um Sondergenehmigung angesucht werden musste. Dieses Turnier erfährt als Qualifikationsturnier für die Paralympics zusätzlich einen besonderen Stellenwert. Teilnehmer/innen aus 17 Nationen haben gemeldet, darunter auch Spieler/innen aus China und Malaysia, um nicht nur um Weltranglistenpunkte und Preisgeld zu kämpfen, sondern auch die noch fehlenden Punkte für Peking zu sichern. Auch die Topten–Spieler Tadeusz Kruszelnicki aus Polen und Martin Legner aus Österreich - Dauergast in Nürnberg - sind dabei, obwohl parallel in Tokio ein Turnier der Superserie SS stattfindet, gleichzusetzen etwa mit einem Grand Slam Turnier im Fußgängertennis. So endet das Hauptfeld bei den Herren bereits mit Platz 85 der Weltrangliste, den die deutsche Nummer drei Sven Hiller einnimmt. Das Damenfeld weist durch die Chinesinnen Dong Fuli, Hu Dandan und Wang Ping einen besonderen Farbtupfer auf, gelten die starken Chinesinnen als Vorboten der Paralympics. "Wichtig zu erwähnen gilt, dass der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband parallel zu diesem wichtigen Turnier einen Leistungslehrgang für Junioren durchführt", so Edwin Kornel, Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. "Unsere Junioren können hier besten Anschauungsunterricht für ihre weitere Laufbahn erhalten", weiß auch Bundestrainer Christoph Müller um die Wichtigkeit dieses Lehrgangs, der von ihm und Bundestrainerkollege Christoph Kellermann geleitet wird. Beide werden selbstverständlich auch ihre Dbesten Damen und Herren fest im Blick haben. Das besondere Ambiente der Anlage des Tennis Centers Noris, die gewohnte Gastlichkeit des Süd-West-Park Hotels und die vielen ehrenamtlichen Helfer werden dieser Veranstaltung wieder die gewohnt familiäre Atmosphäre bieten. "Wir werden sicher wieder spannende Spiele erleben können, für die der ausrichtende TSV Wendelstein allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Erfolg wünscht, den sie sich persönlich vorstellen", freut sich Kornel auf einen hochklassigen Event.

 

Müller muss krankheitsbedingt passen


 

AHW neuer Partner des DRT...

Krefeld. Edwin Kornel, Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT), begrüßt das Unternehmen AHW - Investmentfonds als neuen Partner im Boot des DRT. "Wir sind sehr glücklich über diese neue Kooperation, zu der uns Nationaltrainer Christoph Müller den Kontakt hatte herstellen können."

Müller war es auch, der vor Ort das Sponsoring mit Dirk Köster vom Unternehmen AHW besiegelte. "Natürliche Auslese - das ist der Kern unserer Unternehmensphilosophie. Genau wie im Apfelkern bereits der ganze Baum angelegt ist, steckt in unserer wertorientierten Anlagestrategie der Schlüssel zu einem besonders ertragreichen Investment", so Köster, der betonte, auch in Punkto Sponsoring stets eine sorgfältige Auswahl vorzunehmen. "Beim Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband ist das Geld gut angelegt! Wir freuen uns, die Athleten des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes in der Spitze und auch an der Basis ein Stückweit begleiten zu dürfen", so Köster weiter.

Foto: Stefan Houbertz

 

Deutsches Talent darf nach Peking...

Geldern. Da war die Freude groß - sowohl im Hause Kowalski als auch im Hause Müller, denn der für den Nachwuchs verantwortliche Bundestrainer Christoph Müller aus Krefeld konnte einem seiner Schützlinge eine ganz besondere Nachricht übermitteln: Der deutsche Nachwuchsspieler Jonas Kowalski aus Geldern darf zum Paralympischen Jugendlager nach Peking reisen. Eine entsprechende Einladung vom Deutschen Behinderten-Sportbund hatte Müller selbstverständlich im Gepäck.

Die Deutsche Behinderten–Sportjugend (DBSJ) entsendet heuer zum fünften Mal junge Athleten zu den Paralympischen Standorten. Nach Barcelona (1992), Atlanta (1996), Sydney (2000) und Athen (2004) steht nun Peking auf dem Reiseplan. Die DBSJ ist Veranstalter und zugleich Organisator. Gemäß der Paralympischen Idee und der Intention bisheriger Jugendlager werden mit der Veranstaltung folgende Zielsetzungen verfolgt: Paralympische Jugendlager wollen gemäß der paralympischen Idee einen Beitrag zum Frieden und zur Völkerverständigung leisten, Kennenlernen des Gastgeberlandes, seiner Menschen, seiner Kultur und seiner Geschichte, Förderung des gegenseitigen Verstehens durch gemeinsame sportliche und kulturelle Aktivitäten, Erlebnis Paralympische Spiele, Motivationsschub für ein weiteres Engagement im Leistungssport oder im Sinne des “Sozialen Talentes“, Faires und friedvolles Miteinander, insbesondere auch im Bezug auf Integration Kaiserpalast in Peking. Der Event in Peking findet in der Zeit vom 5. bis zum 18. September 2008 statt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung:

Informationen zum paraolympischen Trainingslager:

 

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Drei deutsche Ladies in Prag.....

Prag. (chk) Drei deutsche Ladies waren Anfang Dezember beim ITF-Turnier in der tschechischen Hauptstadt Prag im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war Bundestrainer Christoph Müller (Krefeld), der seine drei besten Damen Katharina Krüger, Nora Sommerfeld und Linda Wagemann beobachten konnte.

Letztere mutierte im Laufe der Woche zum Pechvogel, wurde doch ihr Auto vor dem Hotel gleich zwei Mal aufgebrochen. "Beim ersten Mal entwendete man mir das Navigationsgerät, beim zweiten Bruch war dann mein CD-Player dran", so Deutschlands Nummer drei. Im Einzel musste sich die Fränkin gleich zum Auftakt der Italienerin Stefania Galletti (ITF 40) mit 1:6, 0:6 beugen, im Doppel lief es an der Seite der Österreicherin Henriett Koosz (ITF 89) beim 1:6, 1:6 gegen Galletti/Monica Quassinti (ITF 91) leider nicht viel erfolgreicher. Nora Sommerfeld kämpfte gegen die Britin Susan Paisley beim 7:6, 4:6, 2:6 nach langer Verletzungspause vorbildlich, für den Einzug in die nächste Runde reichte es aber dennoch nicht. Im Doppel war Sommerfeld gemeinsam mit der Spanierin Barbara Vidal (ITF 68) gegen das japanisch/belgische Duo Kanako Domori (ITF 21)/Brigitte Ameryckx (ITF 22) beim 2:6, 1:6 chancenlos. Deutschlands Nummer eins, Katharina Krüger war in einem starken Feld an Position vier gesetzt, hatte demzufolge zunächst einmal Freilos. Gegen die Italienerin Monica Quassanti landete die Berlinerin mit 6:0, 6:1 einen klaren Sieg, im Viertelfinale war allerdings gegen die sehr stark auftrumpfende Österreicherin Margrit Fink beim 7:5, 0:6, 1:6 Endstation. Nach einem Kraftakt im ersten Satz, wo die Deutsche einen 7:5-Satzgewinn verbuchen konnte, riss der Faden. Im Doppel konnte Krüger mit ihrer polnischen Partnerin Agnieszka Bartzak nach einem glatten Erfolg über Margrit Fink/Susan Paisley (Österreich/England) das Halbfinale erreichen, dort allerdings erwiesen sich Lola Ochoa/Marianna Lauro (Spanien/Italien) als die Glücklicheren. Der Champions-Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

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Bundestrainer unter sich...27.10.2007

Am Rand des QS Supercup Handball Turniers  und der gleichzeitigen Tennis Rollstuhldemonstration in Halle hatte man Zeit,  ein wenig über den Tellerrand  zu blicken und Erfahrungen auszutauschen...Christop Müller, Heiner Brand, Christoph Kellermann...unten Sven Hiller ( Deutschlands Nr.3)

Deutsches Rollstuhl-Tennis-Nationalteam möchte den Weg zur Weltmeisterschaft 2008 über HalleWestfalen nehmen…

HalleWestfalen. (chk) Im ostwestfälischen Halle fanden in diesen Tagen im GERRY WEBER Sportpark die nunmehr 19. Colours-Open statt, ein mit 5.000 Euro dotiertes Preisgeldturnier für Damen und Herren. Im Rahmen dieses beliebten und äußerst stark besetzten Events bekam am Finaltag auch die deutsche Rollstuhl-Tennis-Nationalmannschaft der Herren eine Bühne, um auf sich aufmerksam zu machen.

 Die beiden Nationaltrainer Christoph Kellermann (Waltrop-Elmenhorst/Herren) und Christoph Müller (Krefeld/Damen) reisten bereits am Samstag mit der deutschen Nummer eins, Steffen Sommerfeld, und der Nummer drei der nationalen Rangliste, Sven Hiller, an. Beide Aktiven kommen aus Berlin, spielen dort bei den Zehlendorfer Wespen und begeisterten mit ihrer kurzen, aber intensiven Demonstration Veranstalter und Zuschauer gleichermaßen. „Es ist faszinierend, den Rollstuhlfahrern beim Tennisspiel zuzusehen“, so Turnierchef Thorsten Liebich, der die Delegation des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes für den Schlusstag der Eventwoche verpflichtet hatte. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Sportwart des TC Blau-Weiß Halle, der gleichzeitig das Bundesligateam der Lindenstädter managt, schlugen sich die beiden Weltranglistenspieler des DRT mit den Bundestrainern ein, im Anschluss folgte ein Demonstrationssatz, der so manche Finesse des Rollstuhl-Tennissports offen legte. Zuschauer, Funktionäre und Medienvertreter staunten nicht schlecht, als Sommerfeld (ITF 32) und Hiller (ITF 80) den Stuhl meisterhaft und mit einer Selbstverständlichkeit über den Hardcourt des GERRY WEBER Sportparks manövrierten, als gäbe es nichts Leichteres. Rassige Grundlinienduelle, Angriffsschläge und sicher verwandelte Flugbälle kennzeichneten die Demo.

 Turnierchef Thorsten Liebich zufrieden…

„Genauso hatte wir uns das vorgestellt“, zeigte sich Thorsten Liebich zufrieden. Der Geschäftsführer des GERRY WEBER Sportparks richtete den Rollis die besten Wünsche von Gerhard „Gerry“ Weber aus. Der Modeunternehmer bedauerte es sehr, nicht persönlich anwesend gewesen zu sein. „Geschäftliche Termine im Ausland haben dies aber leider nicht ermöglicht“, weiß Liebich zu berichten. Nach der gelungenen Rollipremiere auf ostwestfälischen Boden überlegt man nun gemeinsam, wie man Rollstuhl-Tennis auch in die GERRY WEBER OPEN im Juni 2008 integrieren kann. „Es gibt da verschiedene Modelle“, bilanziert Thorsten Liebich. „Eines aber ist sicher: Wir werden die Rollis ganz sicher hier in HalleWestfalen wiedersehen, vielleicht sogar schon unmittelbar vor den 16. GERRY WEBER OPEN, denn wenn das Hauptfeld des einzigen ATP-Rasentennisturniers auf deutschem Boden auf den Weg geht, werden die Rollis nach Cremona reisen. Dann nämlich finden in Norditalien die Weltmeisterschaften im Rollstuhl-Tennis statt. „Der Weg zur WM könnte also über HalleWestfalen führen“, so Herren-Bundestrainer Christoph Kellermann. „Wir sind sehr dankbar für diesjährige Einladung und die damit verbundene Gastfreundschaft. Wir kommen gerne wieder…“

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Serve and Volley auch bei
Gerry Weber Open

Theoretisch könnten die Tennis-Rollis auch bei den Meisterschaftsspielen der »Fußgänger« mitmachen. Am Rande der »Colours Open« stellten zwei der besten von ihnen ihre Klasse unter Beweis – hintere Reihe von links: Bundestrainer Christoph Müller, Bundestrainer Christoph Kellermann, Turnierchef Thorsten Liebich; vorne: Sven Hiller und sein Teamkollege Steffen Sommerfeld (Deutschlands Nummer eins).

H a l l e (WB). »Normale« Spieler nennen sie »Fußgänger«, und den Ball lassen sie gelegentlich zwei Mal aufspringen. Das ist
eigentlich schon alles, was Rollstuhl-Tennisspieler von ihren Sportkollegen unterscheidet. Bei den »Colours Open« haben zwei der besten deutschen Tennis-Rollis eine Kostprobe ihres Könnens abgegeben.
Steffen Sommerfeld, die unumstrittene nationale Nummer eins, und sein Kollege Sven Hiller dreschen auf dem Hartplatz des Sportparks auf die gelbe Filzkugel ein. Imponierend auch, wie schnell und wie geschickt sie ihren speziellen Rollstuhl von rechts nach links, vor und zurück bewegen. »Es gibt Spieler, die bevorzugen Serve and Volley«, schmunzelt Herren-Bundestrainer Christoph Kellermann, der zusammen mit seinem Kollegen Christoph Müller (verantwortlich für die Damen) beim Schaukampf mit von der Partie ist. So selbstverständlich wie Schmetterbälle und Aufschlag-Asse sind mittlerweile bei den Grand-Slam-Turnieren die Auftritte der weltbesten Rollis – auch auf dem heiligen Rasen von Wimbledon. Wie spektakulär dieser Sport sein kann, verdeutlicht Kellermann an dem Beispiel eines Amerikaners: »Ein verrückter Kerl, der auch schon mal aus seinem Stuhl herausspringt, um den Ball noch zu erreichen, und danach auf allen Vieren zurückkrabbelt.
«Auf der Profitour – es gibt auch eine Weltrangliste – spielen andere Nationen wie etwa die Holländer die erste Geige. Die Bundestrainer rechnen mit einem langen Prozess, ehe dieser Sport auch in Deutschland die verdiente Akzeptanz erfährt. Derzeit sind dem Deutschen Rollstuhl-Tennisverband etwa 100 Aktive mit ganz unterschiedlicher Spielstärke bekannt. Veranstaltungen wie die im Sportpark Halle sieht Kellermann als Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen, Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig geht es darum, Strukturen zu schaffen. Das beginnt bei der speziellen Ausbildung von Trainern – in jedem Verband sollten Ansprechpartner zur Verfügung stehen – und endet bei der Planung von Leistungszentren. Auf die Coaches und ihre Mitstreiter wartet viel Arbeit – ehrenamtlich: »Mit den Jungs zu arbeiten, ist kein Beruf, weil es damit kein Geld zu verdienen gibt, sondern eine Berufung.« Der Ausflug in die Lindenstadt lohnt sich für Spieler und Trainer, auch wenn ihre Tennis-Demonstration unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Das kann sich aber bald ändern. »Ich kann mir vorstellen, dass nächstes Jahr ein kleines Rollstuhltennis- Turnier in die Colours Open integriert wird«, zeigt Sportpark-Chef Thorsten Liebich großes Interesse. Auch ein Showkampf bei den Gerry Weber Open sei denkbar. Steffen Sommerfeld und Sven Hiller haben mittlerweile ihre Trainingseinheit beendet. Sommerfeld, seit elf Jahren aktiv, kann sich anders als sein berufstätiger Partner auch dank eines Sponsors und des Behinderten-Sport-Verbandes Sachsen-Anhalt voll auf seinen Sport konzentrieren. Die Kosten für Turnierreisen, Training und Material belaufen sich auf etwa 8000 Euro. Der 38-Jährige träumt davon, bei den Paralympics 2008 in Peking aufzuschlagen. Seine Turnierergebnisse und seine Weltranglisten-Position 32 sind ausreichend. Eine viel höhere Hürde stellen da schon die Kriterien des nationalen Komitees da: Nominiert werden vor allem Medaillen- Kandidaten.

weitere Informationen: Haller-Kreisblatt

Quelle: Westfalen-Blatt Nr.252

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Rheinland-Sportmesse...

Neuss. Damen-Bundestrainer Christoph Müller absolvierte gemeinsma mit der deutschen Nationalspielerin Nora Sommerfeld eine Kurz-Demo im Rahmen der Rheinland-Sportmesse in Neuss-Büttgen. "Sportbegeisterte und Sportinteressierte der Region kommen hier zusammen", so Müller, der in Neuss-Büttgen eine tolle Plattform vorfand, um den Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband gemeinsam mit seiner Athletin aktiv zu präsentieren.

Amateursportler treffen Profis und haben die Möglichkeit, neue Produkte zu testen, sich sportlich zu betätigen oder den vielen Profi- und Amateursportlern bei spannenden Wettbewerben und Demonstrationen zuzusehen. Drei Tage drehte sich dort alles um das Thema Sport. Die Zuschauer und Gäste waren begeistert.

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Damen-Bundestrainer auf der Reha-Care

Düsseldorf. Damen-Bundestrainer Christoph Müller war Gast der >Reha-Care< in Düsseldorf. Hierbei handelt es sich um eine Messe für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege.

"Hier müssen wir mit dem Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband im kommenden Jahr auch hin und mit einer Präsentation Flagge zeigen", so der Krefelder begeistert. Der DRT nahm den Ball direkt auf und sondiert derzeit die Lage. "Wir werden uns bemühen, 2008 dort mit einem Stand oder einer Präsentationsfläche präsent zu sein", so Edwin Kornel, DRT-Präsident.

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Hochklassiger Tennissport in Essen: Welch und Van Koot German Open-Champions...

Essen. (chk) Stephen Welch (USA) und Aniek Van Koot (Niederlande) haben die 19. Auflage der mit insgesamt 7.500 Euro dotierten ARAG German Open in Essen für sich entschieden. Stephen Welch stoppte im Endspiel nach einer überragenden Leistung den Lauf des jungen Belgiers Joachim Gerard durch einen Dreisatzerfolg. Aniek Van Koot siegte nach verpatztem ersten Satz am Ende absolut souverän gegen die Polin Agnieszka Bartczak.

Dank an die ARAG für das treue Engagement...

Der Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT), Edwin Kornel (Burgthann) zeigte sich am Ende überaus zufrieden mit dem Verlauf dieser 19. Austragung der German Open, die einmal mehr vom Haupt- und Titelsponsor ARAG unterstützt wurden. "Der ARAG gilt unser großer Dank, ohne diesen treuen Partner des DRT wäre die Austragung dieses unbestrittenen DRT-Turnierhighlights des Jahres nicht möglich. Mein Dank geht aber auch an die vielen Partner aus unserem Pool sowie an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die einmal mehr mit angepackt haben!" Schon lange im Vorfeld wurden die ARAG German Open national und international intensiv beworben, sicherlich ein Grund, weshalb die Teilnehmerzahl von 61 in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt werden konnte. Die Essener Tennishallen-Gemeinschaft (ETG) mit ihren zahlreichen Plätzen und ihrer guten Gastronomie war einmal mehr ein hervorragender Gastgeber.

Welch versus Gerard vor zahlreichen Zuschauern...

 

Zahlreiche Zuschauer säumten diesmal den Center Court, als die frühere Nummer eins der Weltrangliste, Stephen Welch gegen den jungen Belgier Joachim Gerard antreten musste. Gerard spielte sich mit einer großartigen Leistung ins Finale, in der Vorschlussrunde konnte er die deutsche Nummer eins, Steffen Sommerfeld mit 6:2, 6:0 aus dem Turnier spielen. Sommerfeld kann aber trotz des Ausscheidens äußerst zufrieden sein mit seinen Leistungen, konnte er doch in Runde eins seinen national härtesten Widersacher Peter Seidl in drei Sätzen und im Anschluss die Nummer eins des Turniers, den Tschechen Miroslav Brychta, in zwei Sätzen rausnehmen. Vor allem Sommerfelds Leistung beim 6:1, 6:4-Triumph gegen Brychta war beeindruckend. Gegen Gerard aber hatte auch der Berliner nicht den Hauch einer Chance. Selbst Stephen Welch musste sich mächtig strecken, um sich des Ansturms des Belgiers noch einmal erwehren zu können. Das Finale war gespickt mit knallharten Aufschlägen, offensivem Grundlinienspiel und einer hohen Fahrkultur. Kaum ein Spieler ist wendiger und schneller, als der kleine Amerikaner, der sich den Scheck über knapp 800 Euro in die Tasche stecken durfte.

Sommerfeld überrascht gegen Fink, Van Koot siegt...

Bei den Damen erhoffte sich der Veranstalter von der Nummer eins

 

im DRT, Katharina Krüger, insgeheim vielleicht ein wenig mehr, aber die Berlinerin musste sich nach einem Freilos in ihrem ersten Turnierspiel der jungen Niederländerin Marjolein Buis mit 4:6, 4:6 beugen. Katharina Krüger traf an diesem Tag auf eine sehr wache und talentierte Gegnerin, die stark aufspielte. "Das war eine unangenehme Aufgabe zu Turnierbeginn. Gegen diese Gegnerin darf man aber verlieren, es war ein gutes Spiel zweier gleichwertiger Spielerinnen", so Damen-Bundestrainer Christoph Müller. Die zweite Deutsche Spielerin im Feld, Nora Sommerfeld, wusste zunächst einmal mit einem starken Auftritt zu überzeugen. Mit 6:4, 7:5 schlug die Düsseldorferin die Österreicherin Margrit Fink, das Viertelfinalticket war gebucht. Allerdings musste sich Deutschlands Nummer zwei dort der späteren Turniersiegerin Aniek Van Koot stellen. Beim 3:6, 3:6 verkaufte sich Sommerfeld allerdings teuer. Van Koot sicherte sich dank eines Dreisatzerfolgs über die Polin Agnieszka Bartczak am Ende verdient den Titel und knapp 600 Euro Preisgeld.

Herren Main Draw, 1. Runde: Miroslav Brychta (CZE) – Tom Egberink (NED) 6:2, 6:2; Steffen Sommerfeld (GER) – Peter Seidl (GER) 6:3, 3:6, 6:4; Joachim Gerard (BEL) – Francesco Tur (ESP) 6:3, 6:4; Michael Stefanu (CZE) – Albin Batycki (POL) 6:1, 7:6(8); Eric Stuurman (NED) – Glenn Barnes (NZE) 6:1, 6:3; Stephen Welch (USA) – Sven Hiller (GER) 6:0, 6:2; Mike Denayer (BEL) – Berry Korst (NED) 6:2, 6:4; Pitor Jaroszewski (POL) – Leonid Shevchik (RUS) 6:3, 6:2. Viertelfinale: Sommerfeld – Brychta 6:1, 6:4; Gerard – Stefanu 6:3, 6:2; Welch – Stuurman 7:5, 6:1; Jaroszewski – Denayer 6:1, 6:1. Halbfinale: Gerard – Sommerfeld 6:2, 6:0; Welch – Jaroszewski 7:6(2), 6:2. Finale: Welch - Gerard 2:6, 6:2, 6:1.

Herren Second Draw, 1. Runde: Daniel Pellegrina (SUI) Freilos; Egon Hinz(GER) Freilos; Pedro Krümmel (GER) – Dick Eikenaar (NED) 6:1, 6:0; Marksymillian Szary (POL) Freilos; Dalibor Potucek (CZE) Freilos; Torsten Kreuz (GER) – Jonathan Tremblay (CAN) 6:2, 6:0; Taneli Tenhunen (FIN) – Alessandro Cianfoni (ITA) 6:2, 6:2; Konstantinos Vasouras (GRE) Freilos; Guido Nespethal (GER) Freilos; Christoffer Holmer (DEN) – Florian Hollerbach (GER) o.Sp.; Jaroslav Zyla (POL) – Cor van der Linden (NED) 4:6, 6:4, 6:0; Jerzy Kulik (POL) Freilos; Kenneth Kammersgaard (DEN) Freilos; Luciano Grande (ITA) - Andrzej Suchorzewski (POL) 6:0, 6:0; Herbert Keller (SUI) – Michael Kubat (CZE) 6:2, 6:3; Thomas von Daeniken Freilos. Achtelfinale: Pellegrina – Hinz 6:0, 6:1; Krümmel – Szary 6:3, 6:1; Kreutz – Potucek 7:6(4), 6:0; Tenhunen – Vazouras 6:0, 4:0, ret.; Nespethal – Holmer 6:1, 6:2; Kulik – Zyla 6:3, 6:3; Kammersgaard – Grande 7:5, 7:5; Keller – Von Daeniken 7:5, 6:2. Viertelfinale: Pellegrina – Krümmel 6:2, 6:0; Tenhunen – Kreutz 6:1, 4:6, 6:4; Nespethal – Kulik 6:3, 6:4; Keller – Kammersgaard 6:3, 6:3. Halbfinale: Pellegrina – Tenhunen 6:2, 6:2; Nespethal – Keller 6:3, 6:4. Finale: Pellegrina – Nespethal 7:5, 6:2.

Damen Main Draw, 1. Runde: Aniek van Koot (NED) Freilos; Nora Sommerfeld (GER) – Margrit Fink (AUT) 6:4, 7:5; Katharina Krüger (GER) Freilos; Marjolein Buis (NED) – Barbara Vidal (ESP) 6:2, 6:0; Brechje Widlack (NED) – Evgeniay Korotkina (RUS) 6:2, 7:5; Anna Alenas (SWE) Freilos; Evelyn Nederhof (NED) Freilos; Agnieszka Bartczak (POL) Freilos. Viertelfinale: Van Koot – Sommerfeld 6:3, 6:3; Buis – Krüger 6:4, 6:4; Alenas – Widlack 7:5, 6:2; Bartczak – Nederhof 6:0, 6:0. Halbfinale: Van Koot – Buis 6:3, 7:5; Bartczak – Alenas 6:0, 6:2. Finale: Van Koot – Bartczak 1:6, 6:1, 6:2.

Damen Consolation Main Draw, 1. Runde: Magrit Fink (AUT) – Evgeniay Korotkina (RUS) 6:0, 6:0; Barbara Vidal (ESP) – Evelyn Nederhof (NED) 6:1, 6:1. Finale: Fink – Vidal 6:3, 6:1.

Consolation Herren Second Draw, 1. Runde: Thomas von Daeniken (SUI) Freilos; Cor van der Linden (NED) – Jonathan Tremblay (CAN) 7:6(3), 2:6, 6:4; Andrzej Suchorzewski (POL) – Egon Hinz (GER) 6:3, 6:1; Alessandro Cianfoni (ITA) – Maksymillian Szary (POL) 6:4, 6:2. Halbfinale: Von Daeniken – Van der Linden 6:1, 6:1; Cianfoni – Suchorzewski 6:0, 6:3. Finale: Von Daeniken – Cianfoni 6:3, 6:4.

Herren Consolation Main Draw, 1. Runde: Peter Seidl (GER) Freilos; Sven Hiller (GER) – Glenn Barnes (NZE) 7:6(4), 6:7(3), 6:3; Albin Baticki (POL) – Tom Egberink (NED) 6:4, 6:4; Berry Korst (NED) – Leonid Shevchik (RUS) 3:6, 6:1, 7:5. Halbfinale: Seidl – Hiller 6:1, 6:3; Batycki – Korst 6:3, 6:1. Finale: Seidl – Batycki 6:2, 6:0.

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Acht Tennistrainer ließen sich auf der Tennis-RANCH zum DRT-Rolli-Trainer ausbilden…

Waltrop-Elmenhorst. (chk) Die Trainer-Fortbildung des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. im westfälischen Waltrop-Elmenhorst war ein voller Erfolg. Acht Trainer kamen und ließen sich von den beiden Bundestrainern Christoph Müller (Damen/Krefeld) und Christoph Kellermann (Waltrop-Elmenhorst/Herren) in Sachen Rolli-Tennis ausbilden. Nach einem ausführlichen theoretischen Teil, der unter anderem detaillierte Informationen zur Rollstuhl-Tennis-Geschichte, den Behinderungen und Bewegungseinschränkungen bis hin zur Ethik im Umgang mit Rollstuhlfahrern und Behinderten beinhaltete, stürmten die Coaches die beiden Sandplätze auf der Elmenhorster Tennis-RANCH.

Der Rollstuhl als drittes Sportgerät...

„Ich hätte nicht gedacht, dass der Umgang mit dem Stuhl eine solche Übung erfordert“, staunte A-Lizenztrainer Bodo Richter (TV Tennis-Oase Lünen) nicht schlecht, als er die ersten Fahrübungen im Rollstuhl absolviert hatte. Auch sein Kollege Christian Schaeffer (ebenfalls Tennis-Oase) zollte den Rollstuhlfahrern spontan jede Menge Respekt. „Sensationell, wie schwer es für uns Fußgänger ist, den Rollstuhl als drittes Sportgerät hinzuzunehmen“, so Schaeffer, der Rollstuhl-Tennis nun gemeinsam mit Bodo Richter in das Angebot der Tennisschule aufnehmen möchte.

"Eine unheimlich wertvolle Erfahrung..."

Auch Sarah Schemmann (Spielerin beim TV Altlünen und Trainerin bei Blau-Weiß Werne) war vom Rollstuhl-Tennis begeistert: „Das war eine unheimlich wertvolle Erfahrung, so viele Informationen zum Thema Rolli-Tennis zu erhalten und eigene intensive Erfahrungen im Umgang mit dem Stuhl zu sammeln!“ Auch Ex-Profi Tim Richter, heute in Diensten des Dortmunder Tennisklub Rot-Weiß 98, hat den Tag auf der RANCH nicht bereut: "Ich werde Rollstuhl-Tennis definitiv in die Aktivitäten meiner Tennisschule einfließen lassen! Das hat mich schwer beeindruckt! Vor allem die Erfahrungswerte der beiden Bundestrainer fand ich enorm! Ich freue mich auf die künftige Kooperation!"

Im Praxisteil in Gruppen zum Ziel...

Die acht Trainer erarbeiteten gleich am ersten Tag in Gruppenarbeit eigenständig Übungen mit und für Rollis. Für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Tagesseminar nahmen sie die Zertifikate aus den Händen der Bundestrainer entgegen, die sie fortan als offizielle DRT-Trainer in ihren Clubs und Tennisschulen arbeiten lassen. Christoph Kellermann zeigte sich von der Motivation der Kollegen, sich im Behindertensport zu engagieren, begeistert: „Klasse, wie schnell wir im nationalen Verband beim Bemühen, Rollstuhl-Tennis populär zu machen, voran kommen! Mit Daniel Inhester kam einer der Trainer sogar aus dem fern gelegenen Erfurt angereist! Auch die nächste Fortbildungs-Veranstaltung am 18.11. in Essen ist schon fast ausgebucht!“ Die Lüner Trainer wollen Rollstuhl-Tennis an ihren jeweiligen Standorten nun offensiv bewerben und freuen sich über ihre erworbene neue Qualifikation.

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Fortbildung in Sachen Rollstuhl-Tennis ist ausgebucht. 17.09.2007

Waltrop-Elmenhorst. Viele bundesweite Anfragen von engagierten Tennistrainern erreichen die Geschäftsstelle des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes (DRT) zum Thema Aus- und Fortbildung zum Thema Rollstuhl-Tennis. Das freut die Verantwortlichen selbstverständlich sehr, denn das Ziel, Rollstuhl-Tennis hierzulande populärer und salonfähig zu machen, wird Stück für Stück erreicht. Der DRT bietet 2007 unter anderem ein Trainer-Seminar in Elmenhorst an. Die Fortbildung auf der RANCH ist ausgebucht.

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Tennis-Ranch ist ein Riesenerfolg. 16.09.2007

Waltrop-Elmenhorst. (chk) Am 15./16. September fand auf der Tennis-RANCH in Elmenhorst der diesjährige offizielle Sichtungs-Lehrgang des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) statt. Die Bundestrainer Christoph Müller (Damen/Nachwuchs) und Christoph Kellermann (Herren/Nachwuchs) zogen zwei Tage lang Nachwuchsspieler aus dem Bundesgebiet zusammen.

"Selbstverständlich waren auch die jungen Rollis aus der lokalen Tennisszene eingeladen, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Schläger, Ball und Stuhl zwei Tage lang zu demonstrieren“, so >Gastgeber< Christoph Kellermann. Mit Marieluise Wissmann, Elena Brandt, Tobias Teichrib, Nick Nobbe, Markus Kreutzberger und Lotta Pappert arbeiteten sich gleich sechs lokale Rollstuhl-Tennisfans aus dem Kreis Unna durch die zahlreichen und abwechslungsreichen Übungen. Dominik Lust (Mannheim) und Jonas Kowalski (Geldern) komplettierten das sehr homogene Teilnehmerfeld.

Tennis-RANCH als idealer Veranstaltungsort...

 

„Die Tennis-RANCH bot den Aktiven und deren Betreuern Unterkunft und Vollverpflegung, so dass die sonst lästigen Transfers zwischen Tennisanlage und Hotel wegfielen“, weiß Christoph Müller die Rundumbetreuung der Elmenhorster Tennis-RANCH zu schätzen. Hinzu kam dass das Wetter dem ausrichtenden Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband in die Karten spielte. „Traumhaftes Tenniswetter an beiden Tagen, intensives und kompetentes Training und eine einmalige Geselligkeit – das waren die Trümpfe an diesem Wochenende“, so Markus Kreutzberger. Nicht nur der Unnaer Neuzugang in Reihen des nationalen Verbandes war mit einem ungeheuren Trainingseifer und sprühender Lebensfreude angereist.



Teamgeist fördern, Lebensqualität geben...

„Im Team sportlich weiter vorankommen – das war primär unsere Intention bei der Durchführung dieses Lehrgangs“, so Kellermann, der Kids und Betreuern gemeinsam mit seinem Amtskollegen auch abseits des Courts eine Menge bot. So studierten die jungen >Rollis< per DVD im Rahmen einer Theoriestunde die Stars der Szene und fünf gemeinsame Essen sorgten für den erhofften Teamspirit. Gesellschaftlicher Höhepunkt war das Lagerfeuer am Samstagabend. Finanziert wurde der Lehrgang im Übrigen komplett vom Deutschen Behinderten Sportbund und dem Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband. „Wir sind sehr glücklich, dass das dieser Lehrgang kurzfristig genehmigt und finanziert wurde“, so Kellermann weiter, der diesen Event zur ständigen jährlichen Einrichtung werden lassen möchte. Am besten dann wieder auf der Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst, denn hier ist der Name Programm: Die jungen Talente erlebten am Wochenende einen Hauch von Freiheit und Abenteuer, umringt von zahllosen Tennisbällen.

www.tennis-ranch.de

 

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Müller präsent, aber dennoch weit entfernt. 02.09.2007

Ath. (chk) "Nicht schon wieder Sevenans", muss sich Deutschlands Nummer zwei, Nora Sommerfeld beim Blick auf das Tableau gedacht haben. nach einem Freilos in Runde eins und einem ungefährdeten 6:0, 6:0-Zweitrundensieg über die Weltranglisten-91.Pathy Mortier aus Belgien kam es, wie bereits bei vielen weiteren Turnieren in diesem Jahr zum erneuten Aufeinandertreffen mit der belgischen Weltranglistenelften Annick Sevenans.

Beim 3:6, 0:6 hatte Sommerfeld zwar auch diesmal keine Siegchance, "aber die Bedingungen zum Training vor Ort waren exzellent, auch dieses Turnier hat uns einen Schritt weitergebracht", bilanzierte Bundestrainer Christoph Müller, der Sommerfeld nach Belgien begleitete.

www.drt-verband.de

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Turniersieg in Wendelstein. 30.08.2007

Wendelstein. (chk) Die 5. Bavarian DRT Open vom 30. August bis zum 2. September 2007 im fränkischen Wendelstein bei Nürnberg wurden auch in diesem Jahr zu einem echten Erfolg. Nicht nur die Atmosphäre stimmte, auch das Wetter bleib trotz kleinerer Regenunterbrechungen Gott sei Dank stabil, so dass alle Spiele im Freien absolviert werden konnten. Turnierdirektor Edwin Kornel, gleichzeitig auch Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT), zeigte sich dementsprechend zufrieden mit der nunmehr fünften Austragung des beliebten Events. „Wir haben tollen Sport gesehen und auch das Zuschauerinteresse war angemessen“, so Kornel, der zum Turnierende zwei deutsche Teilnehmer in die Endspiele schicken durfte.

Krüger bleibt im Round Robin ohne Niederlage...

Bei den Damen wurde das >Round Robin-System< angewendet, fünf Damen spielten den Turniersieg >Jeder gegen Jeden< aus. Hierbei setzte sich Katharina Krüger (Berlin) in allen vier Gruppenspielen durch. Zum Abschluss des >Round Robin< gab es ein Spiel mit Finalcharakter, denn neben Krüger konnte auch die frühere Top-Ten-Spielerin Margrit Fink aus Österreich in den ersten drei Begegnungen ungeschlagen bleiben. Krüger setzte sich am Ende nach verlorenem erstem Satz (5:7) mit 6:1, 6:3 glatt durch und sicherte sich den Turniersieg. Den dritten Platz erspielte sich Nora Sommerfeld (Düsseldorf), durch einen 6:4, 7:6(4)-Erfolg über Muriel Elissalde aus Frankreich. Auf dem letzten Rang landete die Niederländerin Kitty Schulpen.

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Jonas Kowalski freut sich über einen neuen Sportrollstuhl…

Geldern. (chk) Jonas Kowalski, Nachwuchstalent des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. aus Geldern, freut sich über einen neuen Sportrollstuhl. „Bislang bin ich mit meinem Alltagsrollstuhl auf den Tennisplätzen unterwegs gewesen, nun kann ich endlich richtig Gas geben“, so Kowalski nach der Übergabe durch den Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT), der das neue Sportgerät durch zweckgebundene Spenden realisieren konnte. Auch Kowalskis Heimtrainer, Christoph Müller, DRT-Bundestrainer der Damen und des Nachwuchses, freut sich mit seinem Schützling: „Jonas ist sehr talentiert und auf einem sehr guten Wege. Mit diesem neuen Sportgerät ermöglicht ihm der nationale Verband den Einstieg ins Turniertennis!“ Selbstverständlich erfreute die Spende auch die DRT-Präsidentin Regina Isecke: „Unserem Antrag auf Fördergelder bei der Alfred von Bohlen- und Halbach-Stiftung wurde stattgegeben! Zweckgebunden haben wir Gelder für zwei neue Tennis-Rollstühle erhalten, die wir für talentierte und zielorientierte Nachwuchsspieler einsetzen werden! Dass wir nun Jonas Kowalski als erstem diese Chance geben durften, freut mich sehr, er ist ein sehr talentierter Junge, der seinen Weg gehen wird!“

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Planungen für die ARAG German Open laufen auf Hochtouren…

Essen. (chk) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die ARAG German Open stehen vor der Tür und der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) setzte sich aus exakt diesem Grunde in den Clubräumen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft (ETG) zusammen, um den Großevent zu planen. Nach einem guten Gespräch mit dem Haupt- und Titelsponsor, der ARAG AG in Düsseldorf, „wurde die gute Kooperation zunächst einmal aufs Neue besiegelt“, so Edwin Kornel, Präsident des DRT.

In Essen setzte sich Kornel gemeinsam mit seiner Geschäftsführerin Gisela Müller sowie Eckard Tröger von der Agentur Markt und Strategie und den beiden Bundestrainern Christoph Müller und Christoph Kellermann zusammen, um gemeinsam mit dem Präsidenten des Tennis-Verbandes Niederrhein, Gerhard Nölle in die Zukunft des nationalen Rollstuhl-Tennissports zu schauen. „Ich bin sehr froh, bei den Planungen für die nahe Zukunft auf die Kompetenz unserer Bundestrainer setzen zu dürfen und die Treue unserer Partner auf unserer Seite zu haben“, so ein optimistisch eingestellter Edwin Kornel. Die ARAG German Open finden vom 27. bis 30. September in Essen statt, zuvor allerdings kümmert sich der DRT-Präsident als Turnierchef um die Bavarian DRT Open in Nürnberg, einem ITF-3-Outdoor-Turnier, das vom 30. August bis zum 2. September ausgetragen wird.

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Krüger scheitert im Viertelfinale, Sommerfeld Consolation-Finalistin…

Utrecht. (chk) Beim ITF-Turnier im niederländischen Utrecht konnte sich Deutschlands Nummer eins, Katharina Krüger zwar mit einem 6:3, 6:0-Erfolg über die Österreicherin Waltraud Posch ins Viertelfinale spielen, dort war allerdings gegen die Lokalmatadorin Sharon Walraven beim 2:6, 2:6 Endstation. Nora Sommerfeld erwischte es gleich in Runde eins bei ihrer 1:6, 1:6-Niederlage gegen die Britin Jordanne Whiley.

In der Consolation lief es dann für die Düsseldorferin bestens, mit Siegen über Posch (6:2, 6:0) und Hunt (7:5, 7:5) zog die Weltranglisten-60. ins Finale ein, unterlag dort aber dann Annick Sevenans aus Belgien mit 3:6, 0:6. Bundestrainer Christoph Müller war zwischen weiteren wichtigen privaten und geschäftlichen Terminen vor Ort und coachte Sommerfeld bis in das Finale. „Nora war froh, dass ich kommen konnte. Sie hatte das Gefühl von Sicherheit und freute sich über die Nachbereitung“, so Müller, dem keine Fahrt zu weit und kein Aufwand zu groß ist, um nah bei seinen Schützlingen zu sein. „Außerdem genieße ich es, so viele Kollegen zu treffen, die uns in Punkto Turnierbetreuung einiges voraus haben. Wenn auch wir unsere Athleten häufiger und intensiver betreuen könnten, würden wir auch in Deutschland wesentlich schneller voran kommen“, so Müller weiter.

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Tag der öffenen Tür in Krefeld-Oppum am 26.08.2007

Krefeld. Beim Tennis-Club Oppum in Krefeld demonstrierte Bundestrainer Christoph Müller gemeinsam mit Lokalmatador Jonas Kowalski, amtierender Deutscher Meister in der Einsteigerklasse, und Nora Sommerfeld (Düsseldorf), aktuelle Weltranglisten-60., den Umgang mit dem Rolli.
"Die Show war gelungen, ca. 100 Besucher waren am Tag der offenen Tür zugegen, das Interesse am Rolli-Tennis war entsprechend groß", weiß Müller, im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband für die Damen verantwortlich, zu berichten. Der Oppumer TC möchte sich künftig über die Demo hinaus mit dem Rolli-Tennis beschäftigen. Mission erfüllt.

Rolli-Demo auch in Krefeld-Oppum - Verein will sich künftig für Rollis engagieren…

Weitere Infos

Quelle: www.drt-verband.de

Impressionen

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Große Eröffnung am 25.08.2007
Müller und Maurer dabei.

Waltrop-Elmenhorst. Die offizielle Eröffnung der Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst am 25. August 2007 war ein überragender Erfolg. Knapp 200 Gäste haben im Laufe des Tages an der Brambauer Straße viele bunte, aktionsreiche und interessante Stunden verlebt. RANCH-Betreiber Christoph Kellermann konnte darüber hinaus zahlreiche prominente Zeitgenossen und jede Menge Partner begrüßen, unter anderem war der frühere Davis Cup-Spieler Andreas Maurer zu Gast, zu besten Zeiten die Nummer 24 der Weltrangliste. "Christoph und ich kennen uns nun schon mehrere Jahre, aus der anfänglich geschäftlichen Beziehung ist eine Freundschaft geworden, für mich ist es eine Selbstverständlichkeit heute hier zu sein", betonte der einstige Doppelpartner von Boris Becker. "Die Anlage hier in Elmenhorst ist herrlich idyllisch gelegen und bereits nach so kurzer Zeit pikfein aufbereitet - einem erfolgreichen Betrieb steht offenbar nichts im Wege", staunte Maurer nicht schlecht. Dieser Meinung waren alle Gäste, die sich am Eröffnungstag in Elmenhorst einfanden, um die Geburt der RANCH gebührend zu feiern.

www.tennis-ranch.de

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Damen-Bundestrainer Christoph Müller im Interview.- 09.08.2007

Waltrop-Elmenhorst. Der Krefelder Christoph Müller ist seit Anfang des Jahres Bundestrainer der weiblichen Rollstuhl-Tennis-Cracks und übt dieses Amt mit großer Leidenschaft aus. Dörte Leismann, Mitarbeiterin der Agentur Kellermann, fasste nach Müllers nunmehr siebenmonatiger Amtszeit einmal nach und führte in Essen ein überaus interessantes Interview.

Tennisredaktion.de: Hallo Christoph! Du bist ja jetzt bereits seit einigen Monaten Bundestrainer der Damen innerhalb des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes. Berichte doch bitte einmal für unsere User von den Highlights in der ersten Phase deiner Amtszeit! Christoph Müller:
Guten Tag, nun: im Januar war ich in Frankreich, genauer gesagt in Tarbes. Dort fand ein Turnier zwischen den acht weltbesten Mädchen des Rollstuhl-Tennis statt. Anschließend nahmen wir im Mai an der deutschen Meisterschaft teil. Im Juni besuchte ich den World Team Cup in Stockholm.Außerdem nahmen wir an einem Turnier in Birkesdorf und Utrecht teil.

Zusätzlich besuchten und organisierten wir Showveranstaltungen in St. Tönis, Köln und Geldern, sowie einen Leistungslehrgang. +++ Tennisredaktion.de: Du bist viel unterwegs, wie gestaltet sich denn da der Alltag? Christoph Müller: Meinen Alltag verbringe ich hauptsächlich als Vereinstrainer, als Schulreferent und Familienvater? +++ Tennisredaktion.de: Bleibt da überhaupt noch Zeit für Privatleben oder Hobbys? Christoph Müller: Im Prinzip nicht, ich musste meine private Tenniskarriere stark vernachlässigen, um die vielen Termine mit dem DRT wahrnehmen zu können. Aber das ist kein Problem, ich trainiere gerne beim DRT und habe meine Entscheidung bislang zu keiner Zeit bereut.

Tennisredaktion.de: Wie sieht so ein Traineralltag aus? Christoph Müller:

Man führt Gespräche mit anderen Bundstrainern, man besorgt Trainingsplätze, man sorgt dafür, dass die Spieler sich gut warm spielen und bespricht noch einmal die Taktik. Nach dem Match wird das Spiel analysiert und am Abend wird wieder trainiert. Außerdem suche ich ständig nach Sponsoren, um die Athleten mehr zu fördern und nach vorne zu bringen.

Auch die Suche nach neuen Spielern gehört zu meinem Aufgabenbereich. Schließlich wollen wir das Rollstuhl-Tennis hierzulande kurzfristig populärer machen. +++ Tennisredaktion.de: Wenn du ein Gespräch mit anderen Trainern führst, gibt man sich da untereinander auch Tipps oder sieht man sich eher als Konkurrenten? Christoph Müller: Man kennt sich bereits untereinander durch regelmäßigen Austausch, dabei gibt man sich auch den einen oder anderen Ratschlag. Wir sind Kollegen und keinesfalls Konkurrenten. Der Austausch mit anderen Bundestrainern ist sehr wichtig, nur so erfährt man von den positiven und negativen Einflüssen in den einzelnen Ländern und warum es hier oder da anders läuft als bei uns. +++ Tennisredaktion.de: Was läuft denn in den anderen Ländern anders? Christoph Müller: Holland zum Beispiel. Holland dominiert ganz klar, dort ist der Rollstuhltennis mit dem Tennis Bund der Fußgänger gleichgestellt und wird von der Gesellschaft viel besser akzeptiert. Das liegt selbstverständlich auch an den hervorragenden niederländischen Spielern, wie zum Beispiel Ester Vergeer, die seit Jahren ungeschlagen ist. Außerdem ist die Unterstützung Behinderter, angefangen bei den Krankenkassen bis hin zu den Gemeinden viel größer. +++ Tennisredaktion.de: Gibt es abschließend noch ein erreichtes Ziel auf das du schon nach kurzer Zeit besonders stolz bist? Christoph Müller: Besonders stolz bin ich darauf, dass ich bereits nach wenigen Monaten von den anderen Ländern aber auch von den eigenen Spielern als Bundestrainer akzeptiert wurde.

Quelle:

www.tennisredaktion.de

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Marc-Kevin Goellner versucht sich als Rollstuhl-Tennisspieler.- 22.07.2007

"Gibt es hier eigentlich auch Fußfehler!" Köln. (chk) Auf der wunderschönen Tennisanlage des TC Blau-Weiß Köln fand am gestrigen Sonntag im Rahmen der großen blau-weißen Tennis-Turnier-Tage eine Rollstuhl-Tennis-Demonstration mit höchst prominenter Beteiligung statt. Zwischen den Halbfinal- und Endspielen der Nike Junior Tour fanden sich rund 150 Zuschauer ein, die mit großem Interesse die Darbietungen des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes verfolgt haben. Der nationale Verband war mit beiden Bundestrainern vor Ort und wurde unterstützt durch die langjährige Präsidentin und heutige Ehrenpräsidentin des DRT, Regina Isecke, die die Demonstration fachkundig moderierte. Als aktive Nationalspielerin demonstrierte Nora Sommerfeld (Düsseldorf, Weltranglisten-60.) ihr Können. Highlight des Tages war selbstverständlich der Auftritt des ehemaligen Davis Cup-Siegers und Weltklassespielers Marc-Kevin Goellner, der sich im Stuhl versuchte – und das mit Erfolg! Nach den ersten fahrtechnischen Instruktionen durch Herren-Bundestrainer Christoph Kellermann wagte Goellner gleich den Sprung ins kalte Wasser. Er ließ es sich nicht nehmen, gegen die deutsche Nummer zwei einen Champions-Tiebreak bis 10 zu spielen. „Spätestens da war mir sofort bewusst, was das für eine Leistung ist, neben Ball und Schläger auch noch den Rollstuhl zu beherrschen“, zollte der Mann mit der Mütze (ehemals Top 25 in der Welt) der Rollstuhl-Tennis-Zunft prompt Respekt.

Doch Goellner wäre nicht Goellner, wenn er sich nicht in die Partie hineingebissen hätte. Mit 10:5 sicherte er sich den kurzen aber intensiven Satz, verbuchte hierbei einige schöne Gewinnschläge auf der Habenseite.

Die frühere Weltranglisten-Nummer 24, Andreas Maurer, Goellners Partner in der Tennis-Akademie >New Tennis Generation<, analysierte messerscharf: „Marc konnte gegen Nora Sommerfeld natürlich einiges kompensieren, weil er ein sehr, sehr gutes Händchen hat und über eine immense Koordination verfügt. Ob er über die volle Distanz von zwei Gewinnsätzen ebenfalls die Oberhand behalten hätte, bleibt zumindest fraglich, aber er hat das super gemacht!“ Auch für Turnierdirektor Thorsten Jüchter war die Rollstuhl-Demo ein voller Erfolg. „Beachtlich, wie viele Tenniszuschauer den Weg auf die Anlage gefunden haben. Wir hoffen, mit dieser Aktion einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan zu haben!“ Ziel des Verbandes und dessen Funktionäre ist es, Rollstuhl-Tennis vollständig in die hiesige Tennislandschaft zu integrieren, denn: Rollstuhl-Tennis ist Tennis. Und Rollstuhl-Tennis ist Faszination. Die Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht, sie spendeten reichlich Applaus und bekamen im Nachgang von den Experten alle Fragen vollständig beantwortet. Die anwesenden Kids konnten die Stühle selbst einmal testen.

Quelle:

www.tennisredaktion.de

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Tolle Siege in Schweden.-04.07.2007

Christoph Müller, Jungendtrainer beim TC GW - Geldern und Bundestrainer der Damen im Rollstuhltennis, begleitete seine Damen zum World Team Cup nach Stockholm. Foto: privat.

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Quelle.Niederrhein Nachrichten

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Ausgeglichene Bilanz des Rollstuhl-Damen-Teams.- 18.06.2007

Stockholm. "Auch wenn nur Platz 13 heraussprang, so kann man das Abschneiden der deutschen Mannschaft als gut bezeichnen", sagte der Krefelder Bundestrainer Christoph Müller nach dem Ende der Tennis-Rollstuhlmeisterschaft der Damen in Stockholm. Nur durch eine Wildcard in den Kreis der weltbesten Teams gerutscht. Bei der 0:3 Schlappe gegen Korea und dem 1:2 gegen Belgien mussten sie Lehrgeld zahlen, gegen Spanien (2:1) und Polen (3:0) fuhr Deutschland zwei Siege ein. Weltmeister wurden die Niederlande.

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Quellen:
www.Rheinische Post.de

www.Westdeutsche Zeitung.de

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Weltklasse-Tennis in Birkesdorf mit vielen deutschen Siegern. 1-3.06.2007

Birkesdorf 1.... Sieg für Müllers Schützling. Ein großer Erfolg verbuchte der Krefelder Christoph Müller als Bundestrainer im Rollstuhltennis. Bei einem Internationalen Turnier in Birkesdorf bei Aachen setzte sich....

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Birkesdorf 2.... Weltklasse-Tennis sahen Veranstalter und Zuschauer gleichermaßen beim ITF-Turnier in Birkesdorf (Düren). Als Sahnehäubchen konnten der Vorsitzende der Tennisabteilung im Birkesdorfer Turnverein 1864 e.V., Max Roeder und die Turnierleiterin Hanne Rösberg deutsche Sieger zum Turniertriumph beglückwünschen, denn mit Katharina Krüger bei den Damen und Steffen Sommerfeld bei den Herren trugen sich zwei Aktive des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) in die Siegerlisten ein. Die Birkesdorf Open 2007 fanden vom 1. bis 3. Juni im Rahmen der NEC Wheelchair Tennis Tour statt.

Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Bernd Schmidt, freute sich über die derart große sportliche Resonanz unter den Tennisspielern mit Handicap. Mit den Schirmherrn der vergangenen Jahre, Käthe Hofrath, Lisl Koschorrek und dem Bürgermeister der Stadt Düren Paul Larue stehen alle hinter dem sportlichen Großereignis in Düren. Paul Larue stiftete in diesem Jahr einen neuen Pokal, um die Sieger gebührend zu würdigen. Wieder einmal haben es die Organisatoren um Rollstuhlspartenleiter David Roels mit viel Fleiß und Arbeit geschafft, die Rahmenbedingungen für ein Turnier her zu stellen, bei dem Spieler aus der ganzen Welt sich zum Kampf um Weltranglistenpunkte treffen.

Auf diese Tatsache ist der Vorsitzende des Birkesdorfer Turnverein 1864 e.V. Eckhard Creutz zu Recht stolz. Das das internationales Rollstuhl-Tennisturnier >Birkesdorf Open 2007< als eines der Future Series Turniere der NEC Wheelchair Tennis Tour weltweit ausgeschrieben ist, wurde durch die Presse nicht nur lokal bekannt, sondern hat sich zum Turnier mit den meisten Meldungen in Deutschland entwickelt. Für die Spieler war das Turnier in diesem Jahr besonders reizvoll, da durch die erzielten Weltranglistenpunkte die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking erreicht werden kann. An den Birkesdorf Open nahmen in diesem Jahr Spieler aus neun Nationen teil. Neben Aktiven aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, England, Dänemark, Polen, Russland und Argentinien nahmen zahlreiche deutsche Rollstuhltennisspieler teil. Damen-Bundestrainer Christoph Müller konnte ein sehr positives Fazit über die gezeigten Leistungen der Deutschen ziehen: „Zunächst einmal muss man sagen, dass dieses Turnier sehr, sehr gut organisiert wurde. Dass dann auch noch unsere Athleten vorne landen, ist natürlich umso erfreulicher. Wir können also aus Sicht des nationalen Verbandes mit den Birkesdorf Open überaus zufrieden sein. Gratulation an den Veranstalter!“ Für den reibungslosen Ablauf des Events zeichneten sich viele ehrenamtliche Helfer um die Turnierleitung von Hanne Rösberg, Inge Lanzen, Max Roeder und Rainer Rösberg, sowie dem Fachspartenleiter Rollstuhltennis im BTV David Roels verantwortlich.

Krüger siegt im Damen-Einzel…

Katharina Krüger, Deutschlands Nummer eins im Rollstuhl-Tennis und amtierende Deutsche Meisterin, feierte ihren Sieg bei den Birkesdorf Open. Nach mehreren Anläufen konnte sie sich in diesem Jahr nach ihrem Erstrundensieg über Gaby Hartwig aus Hameln gegen die starke Russin Natalia Bakhmatova mit 6:4, 7:5 durchsetzen. Die in der Juniorinnenweltrangliste an Nummer zwei geführte Berlinerin setzte sich gegen die einen Rang hinter ihr platzierten Britin Jordanne Whiley im Finale mit 2:6, 6:3, 6:3 durch, nicht zuletzt, weil sie sich nach verlorenem ersten Satz wieder auf ihren starken Aufschlag verlassen konnte. In einem spielerisch hochklassigen Match behielt Katharina Krüger die Nerven und gewann verdient in drei Sätzen.

Steffen Sommerfeld siegt nach 2003 zum zweiten Mal…

Bei den Herren gewann Steffen Sommerfeld nach 2003 zum zweiten Mal den Siegerpokal der Birkesdorf Open. Auf dem Weg ins Finale schlug der Berliner zunächst den routinierten Belgier Roland de Meersman mit 6:4, 6:2. Gegen den Polen Jerzy Kulik wurde es im Viertelfinale beim 6:1, 7:5 besonders eng, doch auch diese Situation meisterte der deutsche Doppelmeister glänzend. Im Halbfinale kam es dann zur erfolgreichen Revanche gegen Peter Seidl aus Büchlberg, gegen den Sommerfeld noch vor zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften unterlegen war. Beim 3:6, 6:1, 6:1 stellte der Hauptstädter allerdings die alten Hierarchien wieder her. Am Ende hatte Sommerfeld keine Schwierigkeiten mit dem zweifachen Deutschen Meister, der in den Runden zuvor den Russen Juri Gollovin mit 6:1, 6:1, den Argentinier Oscar Diaz mit 6:2, 6:2 und Nationalmannschaftskollege Sven Hiller aus Berlin mit 6:2, 6:2 aus dem Turnier spielen konnte. Der Gegner im Endspiel hieß Laurent Fischer aus Frankreich, der an Position 26 in der Welt geführt wird. Fischer setzte sich gegen den Niederländer Dick Eikenaar klar mit 6:1, 6:2 durch, schlug seinen routinierten Doppelpartner Christian Gross aus Frankreich mit 4:6, 6:3, 6:1 und erreicht das Finale durch einen spannenden Halbfinalsieg nach einem 5:7, 6:3, 6:2 über den technisch starken Polen Albin Batycki. Im Endspiel zeigte Sommerfeld dann mit einem fulminanten 6:1, 6:1-Erfolg über Fischer und nahezu fehlerlosem Spiel, dass mit ihm in Zukunft wieder zu rechnen ist.

Deutsche Doppel-Damen scheitern früh, Seidl/Sommerfeld siegen!

Im Damendoppel gab es in der ersten Runde schon das überraschende Aus für das an Nummer zwei gesetzte deutsche Doppel Katharina Krüger/Nora Sommerfeld gegen das russisch-argentinische Doppel Natalia Bakhmatova/Andrea Medrano mit 5:7, 4:6, die dann aber im Finale gegen das eingespielte britische Doppel Jordanne Whiley/Deborah Thomas nach fünf vergebenen Matchbällen beim 3:6, 6:3, 6:7 knapp das Nachsehen hatten. Das deutsche Spitzendoppel der Herren Steffen Sommerfeld/Peter Seidl setzte sich in einem hochklassigen Endspiel gegen das französische Doppel Laurent Fischer/Christian Gross mit 6:2, 6:3 durch. Die amtierenden Deutschen Meister hatten sich zuvor gegen das niederländisch/belgische Doppel Dick Eikenaar/Roland de Meersmann durchgesetzt und auch das niederländisch/deutsche Doppel Tom Egberink/Sven Hiller mit 6:2, 7:5 in einer gutklassigen Partie geschlagen.

Dank an die Sponsoren, Helfer und umliegenden Vereine…

Die Organisatoren waren nach den Endspielen glücklich und freuten sich über die positiven Rückmeldungen aller Spieler, die sich bei bestem Wetter am Wochenende in Düren wohl gefühlt haben und die angenehme, persönliche Atmosphäre auf der Tennisanlage des Birkesdorfer Turnvereins 1864 e.V. in den höchsten Tönen gelobt haben. Alle wollen sie wiederkommen. Dank auch an den TC Grün-Weiß Mariaweiler und die TG Rot-Weiß Düren, die kostenlos ihre Ascheplätze zur Verfügung stellten. Die weltweit agierende Firma SAP, die Versicherungsagentur Oleff & Oleff, Intersport Havlicek, die Sparkasse Düren, die Stadtwerke Düren, Rehavision, sowie viele andere Sponsoren und Spender unterstützen dieses Turnier und das gesamtes Rahmenprogramm mit Geld und Sachspenden. „Nur dieses Gesamtpaket macht unsere Birkesdorf Open so attraktiv, interessant, wertvoll und erwähnenswert“, so Turnierchefin Hanne Rösberg.

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Der Deutsche Meister
kommt aus Geldern. 26.05.2007

GELDERN. Erfolg beim Rollstuhl-Tennis für Jonas Kowalski.. Die Deutschen Meisterschaften im Rollstuhl-Tennis fanden in diesem Jahr vom 18. bis 20. Mai im Düsseldorfer Hockey-Club „Am Seestern“ statt. Jonas Kowalski, Jahrgang 1991, vom TC GW Geldern setzte sich bei den Einsteigern durch..

Niederrhein Nachrichten vom 26.05.07

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Deutsche Meisterschaften im Düsseldorfer Hockey-Club. 18- 20. Mai 2007

Düsseldorf. (chk) „Alles beim Alten“ könnte man sagen, wenn man sich die Siegertableaus der diesjährigen Deutschen Rollstuhl-Tennismeisterschaften anschaut. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren konnten die Titel verteidigt werden, Katharina Krüger (Zehlendorfer Wespen) und Peter Seidl (DJK TC Büchlberg) setzten sich in den Königsdisziplinen des Damen- und Herren-Einzels wie schon im Jahre 2006 durch. Beide Finalbegegnungen hatten jedoch einen an Spannung kaum zu überbietenden Charakter, denn alle Finalisten waren auf die Sekunde topfit, physisch wie psychisch. Niemand wollte am Finaltag auf der Tennisanlage des Düsseldorfer Hockey-Clubs „am Seestern“ den Titel bereitwillig hergeben.

Bei besten äußeren Bedingungen ging sowohl das Damen-Einzel-Finale zwischen Katharina Krüger und Nora Sommerfeld über drei hart umkämpfte Sätze, die an Position eins gesetzte Berlinerin setzte sich am Ende mit 4:6, 6:4, 6:4 knapp durch. Lokalmatadorin Sommerfeld zeigte nicht nur in diesem Spiel, sondern am gesamten Turnierwochenende ihre aufsteigende Form. „Wenn sie sich sportlich weiter so entwickelt, dann werden wir noch eine Menge Spaß an ihr haben“, betonte auch Damen-Bundestrainer Christoph Müller, der der Veranstaltung das gesamte Wochenende beiwohnte. „Respekt und Glückwunsch aber auch an Katharina Krüger, die in besonders engen Matchsituationen stets Nerven und Übersicht behielt – das war ein tolles und kampfbetontes Finale!“, so Müller weiter.

Peter Seidl wiederholt seinen Vorjahrestriumph bei den Herren…

Im Herren-Einzel gab es im Halbfinale das vorweg genommene Endspiel zwischen dem topgesetzten Steffen Sommerfeld und dem an Position drei platzierten Peter Seidl, der momentan im weltweiten Ranking „nur“ Deutschlands Nummer drei ist und demzufolge Setzplatz zwei an Sven Hiller abgeben musste. So kam es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels bereits im Halbfinale. Der Bajuware Seidl packte hierbei seine gesamten Kämpferqualitäten aus und rang den Berliner Favoriten mit 6:7, 6:4, 6:4 förmlich nieder. Im letzten Satz reihte sich ein Break an das andere – eine Voraussage über den Ausgang des Spiels vermochte keiner der Experten und Zuschauer zu geben. So umkämpft das Semifinale zwischen Seidl und Sommerfeld auch war, so einseitig ging dann das Finale über die Bühne, Hiller hatte beim 2:6, 1:6 deutlich das Nachsehen.

Jonas Kowalski setzt sich bei den Einsteigern durch…

Es wird ihm von allen Seiten viel Talent bescheinigt und in Düsseldorf konnte er diese Vorschusslorbeeren auch bestätigen. Jonas Kowalski aus Geldern sicherte sich mit drei Siegen und ohne Satzverlust den deutschen Meistertitel in der Einsteigerklasse. Im Finale bezwang der Youngster den Bochumer Egon Hinz mit 6:4, 6:4. „Technisch sieht das schon ganz ordentlich aus beim Jonas, nun muss er fahrerisch zulegen, damit er schnell weiter voran kommt. Jonas Kowalski gilt sicherlich derzeit als Nachwuchshoffnung Nummer eins bei den Herren“, so Bundestrainer Christoph Kellermann, im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) verantwortlich für die männliche Gilde. Jonas Kowalski selbst ist kaum zu bremsen: „Rollstuhl-Tennis macht mir ungeheuer viel Spaß, bald bekomme ich einen besseren Stuhl, dann klappt es auch fahrerisch deutlich besser. Ich freue mich auf die nächsten Aufgaben, will unbedingt mehr Turnier spielen…“

Bundestrainer Christoph Müller zeigt sich zufrieden…

Christoph Müller, DRT-Bundestrainer der Damen, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Nationalen Meisterschaften: „Leistungs- und Breitensportler haben wunderbar miteinander kooperiert. Wenn – wie geschehen - die Nummer eins den Einsteigern Tipps und Tricks mit auf den Weg gibt und motiviert, dann sind wir auf dem richtigen Wege. Wir haben viele neue Spieler nach Düsseldorf geholt und die Kader drei Tage lang zusammengezogen, das bringt uns natürlich weiter. Ich denke, wir werden den Event der Deutschen Meisterschaft weiter ausbauen, neue Ideen mit einfließen lassen….“

„Endlich einmal wieder im Freien…“

Unterm Strich waren es gleichfalls attraktive wie gut besetzte nationale Titelkämpfe, die endlich einmal wieder im Freien stattfinden konnten. „Der Wettergott zeigte sich nach langer Zeit erstmals wieder gnädig mit uns“, so die scheidende Präsidentin des DRT, Regina Isecke, die ihr Amt nach neunjähriger Amtszeit am Turnierfreitag an Edwin Kornell übergab. Der Dank des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes ging selbstverständlich einmal mehr nicht nur an die Aktiven sondern insbesondere an die Sponsoren und Partner aus der Wirtschaft, ohne die ein solcher Event gar nicht möglich wäre, allen voran dankte Regina Isecke natürlich dem Hauptsponsor SpardaBank West eG für dessen Engagement im Sinne des Rollstuhl-Tennissports und dem DHC Düsseldorf für die Gastfreundschaft. Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann und Turnierdirektor Carsten Nothnick hatten mit der Durchführung der Veranstaltung keinerlei Probleme und stellten sich mit ihren Schiedsrichter- und Organisationsteams einmal mehr in den Dienst der Sache. Der Düsseldorfer Jochen Pickert arbeitete während der drei Turniertage wie immer mit in der Turnierleitung und hatte die Fäden sicher in der Hand. Die beiden DRT-Agenturen Kellermann und Tröger sorgten wie gewohnt für die mediale Begleitung der nationalen Titelkämpfe.

Ernst Dieter Schmickler-Gedächtnispreis für Carsten Nothnick…

Seit vielen Jahren steht Carsten Nothnick (Deutscher Tennis Bund) an der Seite des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. wenn es darum geht, die Stelle des Turnierdirektors bei den Nationalen Meisterschaften zu besetzen. Für seine treuen Verdienste wurde Nothnick nun von der scheidenden DRT-Präsidentin Regina Isecke mit dem Ernst Dieter Schmickler-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Der Preis wird alljährlich an Menschen vergeben, die sich um den deutschen Rollstuhl-Tennissport verdient gemacht haben. „Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung und freue mich immer wieder, dem Rollstuhl-Tennissport helfen zu können“, so der Preisträger.

Nachfolgend die Ergebnisse im Einzelnen:

Damen-Einzel - Viertelfinale: Katharina Krüger Freilos; Linda Wagemann – Silke Wildmann 4:6, 6:4, 6:3; Gaby Hartwig – Ariane Cless 6:2, 6:0; Nora Sommerfeld Freilos. Halbfinale: Krüger – Wagemann 6:2, 6:1; Sommerfeld – Hartwig 6:2, 6:3. Finale: Krüger – Sommerfeld 4:6, 6:4, 6:4. +++ Herren-Einzel - Viertelfinale: Steffen Sommerfeld Freilos; Peter Seidl – Egon Hinz 6:0, 6:0; Florian Hollerbach – Uwe Rasche 7:6, 7:6; Sven Hiller Freilos. Halbfinale: Seidl – Sommerfeld 6:7, 6:4, 6:4; Hiller – Hollerbach 6:1, 6:2. Finale: Seidl – Hiller 6:2, 6:1. +++ Einsteiger-Klasse - Achtelfinale: Norbert Goldschmidt Freilos; Dominik Lust – Norbert Koch 4:6, 6:2, 7:5; Egon Hinz – Uwe Rasche 3:6, 6:3, 6:1; Marcus Laudan Freilos; Silke Wildmann Freilos; Jonas Kowalski Freilos; Florian Hollerbach – Max Laudan 6:2, 6:0; Ariane Cless Freilos. Viertelfinale: Lust – Goldschmidt 6:2, 6:0; Hinz – Laudan 6:0, 6:0; Kowalski – Wildmann 7:5, 6:1; Hollerbach – Cless 6:2, 7:6. Halbfinale: Hinz – Lust 6:0, 6:0; Kowalski – Hollerbach 6:2, 6:4. Finale: Kowalski – Hinz 6:4, 6:4. +++ Junioren-Einzel - Viertelfinale: Katharina Krüger Freilos; Jonas Kowalski – Max Laudan 6:4, 6:2; Dominik Lust – Marcus Laudan 6:3, 6:3; Nora Sommerfeld Freilos. Halbfinale: Krüger – Kowalski 6:0, 6:0; Sommerfeld – Lust 6:1, 6:0. Finale: Sommerfeld – Krüger kampflos. +++ Damen-Doppel - Halbfinale: Krüger/Sommerfeld Freilos; Wagemann/Hartwig – Cless/Wildmann 2:6, 6:3, 7:5. Finale: Krüger/Sommerfeld – Wagemann/Hartwig 6:1, 6:1. +++ Herren-Doppel - Viertelfinale: Sommerfeld/Seidl Freilos; Rasche/Koch – Kowalski/Laudan 6:3, 6:3; Goldschmidt/Lust Freilos; Hinz/Hollerbach Freilos. Halbfinale: Sommerfeld/Seidl – Rasche/Koch 6:0, 6:0; Hinz/Hollerbach – Goldschmidt/Lust 6:2, 6:0. Finale: Sommerfeld/Seidl – Hinz/Hollerbach 6:0, 6:0.

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Erster Leistungslehrgang des DRT in Essen erfolgreich.

Essen. Es war der erste Leistungslehrgang des Jahres 2007 und auch der erste Leistungslehrgang unter der Leitung der beiden neuen Bundestrainer Christoph Müller und Christoph Kellermann. Und es war ein sehr guter Lehrgang, der auf den Courts der Essener Tennishallen-Gemeinschaft an der Hafenstraße bei allen Beteiligten sehr gut ankam.

Während die Trainer sich von der sehr guten Stimmung der Athleten an den beiden Lehrgangstagen begeistert zeigten, zollten die Damen- und Herren-Nationalmannschaften den beiden Coaches jede Menge Lob: "Von daher war es rundum eine sehr gelungene Sache", resümierte Christoph Müller, im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband für die Damen verantwortlich. Auch sein Kollege Christoph Kellermann äußerte sich zufrieden: "Das Herrenteam und ich - wir funken auf einer Wellenlänge und können viel voneinander lernen!" Bedauerlich nur dass mit Peter Seidl der amtierende deutsche Meister für den Lehrgang kurzfristig verletzt absagen musste. "Das ist natürlich schade, wir hoffen aber, dass Peter schnell wieder fit wird, er laboriert an einer schmerzhaften Schulterzerrung", so Kellermann.

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Gedankenaustausch mit der Weltklasse

v.l.n.r. Marc Kevin Göllner, Christoph Müller, Regina Isecke (DRT-Präsidentin), Christoph Kellermann (DRT-Herren Bundestrainer) und Andreas Maurer.

Foto: Privat

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DRT-Trainerseminare - Termine 2007...

Selm-Cappenberg. Der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband bietet 2007 folgende Trainer-Seminare/Fortbildungen an:

19.08.2007 in Selm-Cappenberg (Westfalen);
16.09.2007 in Damp (Schleswig-Holstein);
28.10.2007 in Erfurt (Thüringen);
18.11.2007 in Essen (Niederrhein).

Viele bundesweite Anfragen von engagierten Tennistrainern erreichen die Geschäftsstelle des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes (DRT) zum Thema Aus- und Fortbildung zum Thema Rollstuhl-Tennis. Das freut die Präsidentin selbstverständlich sehr, denn das Ziel, Rollstuhl-Tennis hierzulande populärer und salonfähig zu machen, wird Stück für Stück erreicht. "Ich freue mich über jede einzelne Anfrage und präsentiere gerne die neuen Termine! Aufgrund der Neubesetzung der beiden Bundestrainer-Posten wird die Aus- und Fortbildungskonzeption derzeit überarbeitet und aktualisiert", so Regina Isecke. Fortan werden sich die beiden neuen Bundestrainer Christoph Müller (Krefeld/Damen) und Christoph Kellermann (Selm-Cappenberg/Herren) um die Fortbildung der designierten DRT-Trainer kümmern. Eines verspricht das neue Führungsduo schon heute: "Die eintägigen Aus- und Fortbildungen des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes werden auch weiterhin stark praxisbezogen und unterhaltsam sein!"

Weitere Infos oder Anmeldungen unter:
www.drt-verband.de

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03.01.2007

Christoph Müller: Der neue
Bundestrainer der Damen...

Pulheim-Geyen. Das Präsidium des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) hat den Krefelder Tennis-lehrer Christoph Müller zum neuen Bundestrainer der Damen ernannt. "Christoph Müller hat bereits bei zwei DRT-Leistungslehrgängen Führungsaufgaben übernommen und hierbei vollauf überzeugt. Ab dem 1. Januar 2007 wird er sich in Eigenverantwortung um den sportlichen Bereich unserer Damen kümmern", so Regina Isecke, DRT-Präsidentin. Christoph Müller selbst freut sich auf diese neue Herausforderung, will sich mit vielen neuen Ideen und Know-How einbringen. Weitere Informationen sowie ein ausführliches Portrait über den neuen Bundestrainer gibt es in Kürze auf diesen Seiten.

www.drt-verband.de

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Traumhafter Lehrgang:
Deutscher Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. zum Jahresausklang mit Björn Phau und Lars Uebel...

Essen. Es war der letzte Leistungslehrgang des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) im Jahr 2006 und es war ein Lehrgang voller Premieren. Zunächst einmal besetzte die Präsidentin des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes, Regina Isecke, die Trainerpositionen neu. Erstmalig hatte Christoph Müller aus Krefeld die Lehrgangsleitung übernommen und eines vorweg: Müller löste seine Aufgabe als Lehrgangsleiter perfekt. Als Co-Trainer kam erstmals Christoph Kellermann (Selm-Cappenberg) zum Einsatz, auch dies war eine Premiere. Beide Trainer wussten mit einem sehr abwechslungsreichen Zwei-Tages-Konzept zu überzeugen und sorgten bei den Lehrgangsteilnehmern Nora Sommerfeld, Linda Wagemann, Silke Wildmann, Ariane Cless, Gaby Hartwig und Jonas Kowalski mit zahlreichen innovative Ideen für ein interessantes Lehrgangsangebot.

DRT nahm erstmals das DTB-Tennissportabzeichen ab...
Ebenfalls zum ersten Mal wurde im Rahmen einer Rollstuhl-Tennis-Aktion das Tennis-Sportabzeichen des Deutschen Tennis Bundes abgenommen, mit viel Geschick meisterten die Rollis auch diese neun Aufgaben unter Wettkampfstress. Gekrönt wurde die Veranstaltung durch die Anwesenheit der Tennisprofis Björn Phau und Lars Uebel, um die sich die beiden neuen DRT-Coaches im Vorfeld der Veranstaltung bemüht hatten. "Unser Gedanke war, die Rollis durch die Anwesenheit von prominenten Tennisprofis weiter in in ihrem Bemühen zu bestärken, konzentriert und beharrlich an sich zu arbeiten", so Christoph Müller. Knapp vier Stunden nahmen sich die beiden Tennisprofis Zeit, um mit den deutschen Rollstuhl-Tennis-Athleten zunächst einmal einen Erfahrungsaustasch vorzunehmen, um dann mit ihnen intensiv zu spielen.

Sein ohnehin schon großer Respekt vor den Rollis wuchs
von Minute zu Minute und schnell entwickelte man seinen eigenen Fahrstil: Tennisprofi Björn Phau...

Foto: Christoph Kellermann (Tennisredaktion.de)


Aktives Miteinander von Fußgängern und Rollis...

Selbstverständlich ließen sie es sich nicht nehmen, sich mit den DRT-Lehrgangsteilnehmern warm zu schlagen und mit ihnen zu doppeln. Auch so etwas hat es in der Geschichte des DRT bislang noch nicht gegeben. Abschließend wollte die aktuelle Nummer 61 der Welt, Björn Phau, selbst ausreichend Erfahrung sammeln und das Tennisspiel aus einer etwas anderen Perspektive heraus betrachten. "Mein Respekt gegenüber den Rollstuhl-Fahrern war ja vor diesem Lehrgang schon sehr groß, aber selber den Stuhl steuern zu müssen, gleichzeitig Ball und Schläger unter Kontrolle zu behalten, das alles ist viel schwieriger als ich gedacht hatte", staunte der Agassi-Bezwinger des Jahres 2006 nicht schlecht. Immer wieder brachte ihn Tour-Kollege Lars Uebel mit gezielten Schlägen Richtung Körper in Bedrängnis. "Das Spiel im Stuhl erfordert ein sehr hohes Maß an Koordination, Übung und ausgereifter Fahrtechnik", so Regina Isecke, selbst früher Weltklassespielerin mit einem weltweiten Top-Ranking und zahllosen Titeln.

"So bin ich windschnittiger..."

Schnell entwickelte Phau seinen eigenen Fahrstil. Auf die Frage Christoph Kellermanns, weshalb er sich derart stark nach vorne beuge, antworte der Weltklassemann aus Weilerswist: "Dann bin ich windschnittiger!" Nicht nur diese Szene sorgte bei allen Beteiligten für eine ausgelassene Stimmung und angenehm lockere Atmosphäre. Zwei Tage lang schafften es die Coaches, sechs Rollstuhlfahrer völlig unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Spielstärken ausgestattet zu einem echten Team zusammenzuschweißen. Am Lehrgangsende konnte Christoph Kellermann dann alle Teilnehmer zum bronzenen bzw. silbernen Sportabzeichen gratulieren. Mit einem gemeinsamen Mittagessen, an dem auch die prominenten Gäste Björn Phau, Lars Uebel und deren Trainer Klaus Langenbach teilnahmen, klang der letzte Leistungslehrgang in gemütlicher Atmosphäre aus.

Sorgten für ungeheure Motivation bei den Lehrgangsteilnehmern: Björn Phau,
DRT-Präsidentin Regina Isecke und Lars Uebel...

Prägten eine rundum gelungene Lehrgangsveranstaltung in Essen: V.l. Tour-Coach Klaus Langenbach, Tennisprofi Björn Phau, DRT-Trainer Christoph Müller, Tennisprofi Lars Uebel und DRT-Trainer Christoph Kellermann

Fotos: Christoph Kellermann (Tennisredaktion.de)


Peking schon im Blickfeld...

Regina Isecke, aufmerksame Begleiterin an beiden Lehrgangstagen: "Ich kann nur hoffen, dass diese beiden neuen DRT-Trainer uns lange erhalten bleiben und sich wie geplant künftig um die Belange unserer Damen-Nationalmannschaft und die damit zusammenhängenden Leistungslehrgänge kümmern. Vor allem im Bezug auf die Paralympics im Jahr 2008 in Peking! Beide haben nicht nur den Vornamen gemeinsam, sie überzeugen auch beide durch ihr souveränes Auftreten auf und abseits des Courts. Auf diesen Lehrgang dürfen wir zu Recht stolz sein!"

Quelle: Die Tennisredaktion.de

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06.11.2006

Müller engagiert sich....

Tennislehrer Christoph Müller: Werbung für das Rollstuhl-Tennis in Geldern...

Geldern. Tennislehrer Christoph Müller bringt es auf den Punkt: „Ausprobieren lohnt sich!“ – so sein Slogan im Hinblick auf die Erweiterung seines ohnehin schon reichhaltigen Tennisschul-Programms. Müller ist vom Rollstuhl-Tennis überzeugt, nicht erst seit er am >Einführungslehrgang im Rollstuhl-Tennis< in Essen teilgenommen hat. Eigentlich trainiert der Krefelder die Fußgänger des TC Grün-Weiß Geldern. Doch weil ihm die Rollstuhl-Tennis-Erfahrung >tierisch viel Spaß< gemacht hat, will er nun auch in Geldern eine solche Trainingsgruppe ins Leben rufen. "Für einen Fußgänger ist Rollstuhl-Tennis anstrengend. Neben Schläger und Ball gilt es hier ein zusätzliches drittes Gerät zu koordinieren.Aber gerade weil dies so ungewöhnlich ist, bietet das Kennenlernen des Rollstuhls eine tolle Herausforderung", sagt Müller. Als einer von fünf Tennislehrern aus ganz Deutschland ließ sich der Bundesliga-Spieler vom Bundestrainer für Rollstuhl-Tennis Karsten Weigelt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband in dieser sportlichen Disziplin schulen. Die Lehrgangsteilnehmer lernten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Fußgänger -Tennis kennen und setzten sich mit Mobilität, Fahrwegen und Aufschlag auseinander. Zudem erarbeiteten sie Möglichkeiten, Übungen aus dem täglichen Trainingsbetrieb auf das Training mit >Rollies< zu übertragen. Dabei stellte sich heraus, dass alle Fußgänger-Übungen auch von Rollstuhlfahrern gespielt werden können. Mit gewecktem Engagement kehrte Müller aus Essen an seine Geldener Wirkungsstätte zurück, traf erste Absprachen mit den Betreibern der Veerter Tennishalle und wartet nun mit Schnupperkursen und Rollstuhl-Tennistraining auf. „Ich bin sehr gespannt auf die Resonanz und glaube, dass wir mit diesem Angebot den Nerv vieler Interessierter treffen werden…“, blickt Christoph Müller zuversichtlich in die Zukunft "Unter meinen Kollegen findet Rollstuhl-Tennis leider noch keine große Beachtung. Daher möchte ich in Geldern eine neue Trainingsrunde etablieren und in den normalen Betrieb einbinden."

Quelle: www.Tennisredaktion.de

18.10.2006

Fußgänger-Übungen für "Rollies"

Trainer beim TC Grün-Weiß Geldern Christoph Müller will Tennisangebot für Rollstuhlfahrer ins Leben rufen:"Einfach mal ausprobieren!"

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17.09.2006

Trainer-Lehrgang bei der Essener Tennishallen-Gemeinschaft ein Erfolg...

Essen. Bei schönstem Sommerwetter nahmen am 17. September fünf interessierte Trainer an einem eintägigen Einführungslehrgang im Rollstuhl-Tennis teil. Auf Grund der kleinen Lehrgangsgruppe hatten die Teilnehmer intensiv Gelegenheit, erste Erfahrungen im Rollstuhl-Tennis zu sammeln. Alle fünf hatten noch keine Vorkenntnisse, der Lehrgang startete nach der kurzen Begrüßung mit einer theoretischen Einführung in die Geschichte des Rollstuhl-Tennis. Für den Praxisteil hatte die Firma MEYRA wieder freundlicherweise Rollstühle zur Verfügung gestellt, so dass alle Trainer die ganze Zeit im Sportstuhl auf dem Platz unterwegs sein konnten. Bundestrainer Karsten Weigelt: "Das war natürlich die erwartet ungewohnte Belastung, die Schwielen ließen an den Händen nicht lange auf sich warten." Schon nach relativ kurzer zeit der Fahrgewöhnung wurden Ball und Schläger mit in die Übungen eingebaut, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Fußgänger-Tennis herausgearbeitet.

Das komplexe Handeln eines Rollstuhl-Tennisspielers mit den drei Sportgeräten (Rollstuhl, Schläger, Ball) hinterließ bei allen Teilnehmern einen tiefen Eindruck! Nach der Mittagspause standen dann die Themen Mobilität, Fahrwege und Aufschlag auf dem Plan. In der anschließenden Gruppenarbeit sollten die Teilnehmer Übungen aus ihrem täglichen Trainingsbetrieb auf das Training mit >Rollies< übertragen. Alle durften feststellen, dass viele Übungen, die für Fußgänger gedacht sind, auch mit den Rollstuhlfahrern gespielt werden können. Karsten Weigelt und Jan Feiter dankten zum Abschluss den Teilnehmern David Jaehner, Johannes Meyer, Christoph Müller, Kevin Kühne und Axel Ritter für das hohe Engagement. "Nun liegt es an den Trainern, dieses Engagement von Essen nach Hause in den eigenen Verein zu tragen, damit sich nach und nach immer mehr Vereine dem Rollstuhl-Tennissport öffnen können", gibt Weigelt die Devise aus.

Quelle: www.Tennisredaktion.de

Fotos: privat

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